Altmark/Berlin (pn) l Vor einem Jahr hielt die Flut viele Menschen in der Altmark in Atem. Wie bewerten unsere Bundestagsabgeordneten die aktuelle Situation? Die Frage der Woche:

Wo sehen sie bei Bewältigung der Flutfolgen noch Mängel?

"Ein Jahr nach der Flut werden noch Straßen und Häuser wiederaufgebaut. Doch die Schutzmaßnahmen gegen das nächste Hochwasser dürfen nicht zu kurz kommen. Der Neubau von Dämmen, Ablaufplanungen im Katastrophenfall, die schnelle Rettung von pflegebedürftigen Menschen - es gibt noch einiges zu tun."

Marina Kermer (SPD)

"Ein nationales Hochwasserschutzprogramm fehlt. Bürokratie macht Flutopfern das Leben schwer, einige stellen keinen Antrag aus Angst vor Rückforderungen. Informationen und Beteiligung von Bürgern sind ungenügend. Freie Mittel aus dem Hilfsfonds sollten den Kommunen zur Verfügung gestellt werden."

Katrin Kunert (Die Linke)

"Ein Jahr nach der Flut müssen alle Flutopfer, die noch nicht entschädigt wurden, Klarheit über Höhe und Zeitpunkt der Auszahlung der benötigten Mittel haben. Große Defizite gibt es zurzeit noch bei der Bewilligung von Maßnahmen der öffentlichen Hand. Die Mittel dafür sind ausreichend vorhanden."

Jörg Hellmuth (CDU)

Haben Sie Vorschläge für eine Frage der Woche, dann schreiben Sie uns einfach oder rufen uns an. Diese kann beispielsweise aktuelle Themen oder das Verhalten in einer Abstimmung behandeln. Schicken Sie Ihre Fragen an philip.najdzion@volksstimme.de. Telefonisch erreichen Sie Philip Najdzion unter 03901/838830.