Trippigleben/Klötze l Beim Anblick der vielen weggeworfenen Einkaufstüten am Straßenrand zwischen Dannefeld, Trippigleben und Wenze schütteln viele Autofahrer und Einwohner aus den Ortschaften ungläubig die Köpfe. Würden sie auch einen Blick in prall gefüllte Tüten werfen, dann würde es ihnen sicherlich übel werden: Hausmüll, teilweise offensichtlich nicht mehr nutzbare Dinge, aber auch Reste, die nun langsam faulen.

Nur gut, dass noch kalte Temperaturen vorherrschen. Doch Wildtiere machen sich im Dunkeln über diese Reste her. Sie zerreißen die Tüten und wühlen drin herum, der Wind verteilt dann die Hinterlassenschaften entlang der Straße. Ein beschämender Anblick für umweltbewusste Mitbürger, wie auch Martina Herzog-Witten aus Trippigleben es empfindet. Sie hatte vor Tagen sogar einen Unratberg mit weggeworfenen Elektroartikeln und Hausmüll nahe ihrem Heimatort entdeckt.

Und auch der Rastplatz nah der Gabelung L20/L22 zwischen Kusey und Klötze haben sich offensichtlich Umweltfrevler als Mülldeponie ausgesucht. Erst vor wenigen Wochen räumte der Straßendienst mehrere Kubikmeter vorwiegend Hausmüll weg. Seit wenigen Tagen nun liegen dort erneut bei Nacht und Nebel abgeladene Müllsäcke. Die eigentlich dafür vorgesehenen Behältnisse sind randvoll mit Müll gefüllt.

Die Umweltfrevler auf frischer Tat zu erwischen, da muss Kommissar Zufall sicherlich mitspielen. Doch wenn, dann kann dieses Verhalten eine teure Angelegenheit werden, weiß die Polizei.

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