Frühjahr und Sommer standen im Mittelpunkt der Kleiderbörse in der Evangelischen Familienbildungsstätte. Auch Spielzeug, Bücher und Kinderwagen fanden ihre Abnehmer. In der Zwischenzeit konnten die Kinder spielen.

Klötze l Die nunmehr 29. Kleider- und Spielzeugbörse in der Evangelischen Familienbildungsstätte (EFA) Klötze am Sonnabendvormittag war wieder sehr erfolgreich. "Den ganzen Vormittag herrschte Andrang in unseren Räumen", bestätigte Thekla Putzke, Leiterin der Einrichtung.

Im Vorfeld gaben die Mitarbeiterinnen der EFA an 50 Anbieterinnen von Kinderbekleidung bis zur Größe 164 und von Spielzeug Nummern aus, mit denen ihre Waren gekennzeichnet wurden.

"Die Preise legt jede Mutti selber fest", erläuterte Thekla Putzke. Auf Tischen lagen dann die Textilien aus, in denen jede Kundin nach Belieben ihre Sachen aussuchen konnte. "Natürlich geht es heute um Sachen für Frühjahr und Sommer", erklärte die EFA-Leiterin. Aber auch Spielzeug, Spiele, Kinderbücher und Kinderwagen wurden am Sonnabend preisgünstig angeboten.

Kinderfahrrad war der Renner

Zu den Rennern gehörten am Sonnabend ein Kinderfahrrad, ein Laufrad, ein Wickeltisch und natürlich viele Bücher. Einige Kinder durften sich darüber hinaus Spiele aussuchen. So manches Auto oder auch Puppen werden damit ganz fix wohl zu einem Osterfest-Geschenk.

Damit die Muttis in Ruhe an den Wühltischen die schönsten Sachen in Ruhe aussuchen konnten, wurden ihre Sprösslingen, so sie mitgekommen worden waren, eine Etage höher liebevoll betreut.

Auf bunten Matten tobten sie dort herum oder wurden von Helferinnen beschäftigt. "Teilweise war es hier ganz schön voll", meinte Thekla Putzke.

Auch Ria Gäde aus Solpke hatte ihre kleine Hanna in die Obhut der Helferinnen gegeben. "Das ist günstig, denn so konnte ich in Ruhe Sachen aussuchen, die ich für das Kind benötige", erklärte sie. Die Solpkerin ist zum zweiten Mal zur Kleiderbörse in die EFA gekommen. "Die angebotenen Sachen sind gut. Deswegen werde ich bei der nächsten Börse wieder hier sein", sagte Ria Gäde.

Zehn Prozent des Erlöses für Abwickeln des Verkaufs

In den zurückliegenden Jahren hat sich das Team in der EFA eingespielt. "Es gab anfangs Vorschläge, dass jede Mutti ihre Sachen selbst verkauft. Doch dafür reicht bei uns der Platz nicht. Deswegen haben wir das Auslegen des Angebots, den Verkauf und anschließend die Rückgabe des nicht Verkauften übernommen. Für den Aufwand behalten wir zehn Prozent des Erlöses ein", erläuterte Thekla Putzke.

Bei allem können sich die Frauen voll auf Anke Reuschel verlassen. "Bei ihr laufen die Fäden zusammen. Sie sitzt an der Kasse und sorgt dafür, dass der Überblick nicht verloren geht", lobte die EFA-Leiterin. Und bei der 30. Kleider- und Spielzeugbörse Ende des Sommers wird Anke Reuschel sicher wieder dabei sein.

 

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