
Klötze l Seit vielen Jahren beteiligen sich Grundschüler aus Klötze und ihre Eltern schon an Spendenaktionen der Rumänienhilfe. Gestern erfuhren die Kinder aus erster Hand, wie mit ihren Spenden geholfen werden kann und wie groß das Elend in den ländlichen Gebieten von Rumänien noch immer ist. Dafür hatte Lehrerin Angela Degner, an der Purnitz-Grundschule für die Hilfsaktionen zuständig, Edith und Herbert Bartel aus Letzlingen eingeladen. Die beiden 74-Jährigen gehören seit 20 Jahren zu den aktiven Rumänienhelfern und begleiten alljährlich die Hilfstransporte.
"In diesen 20 Jahren ist in Klötze eine Kinderkrippe, eine Kindertagesstätte und eine Berufsschule aufgelöst worden", verdeutlichte Angela Degner. "In dieser Zeit habt ihr und viele Schüler vor euch sowie die Eltern für die Rumänienhilfe gespendet. Dafür danke ich euch."
In diesen Dank fielen Edith und Herbert Bartel mit ein. Denn sie kennen die große Armut in den ländlichen Gebieten des Karpatenlandes nur zu gut. "2000 Kilometer ist die Tour bis in unser Hilfsgebiet weit, drei Tage sind wir unterwegs bis dorthin", berichtete Edith Bartel. Viele ältere Menschen würden dort keine Rente beziehen. Kinder leben meist in Großfamilien mit bis zu 18 Geschwistern. "90 Prozent der Häuser haben nur einen Raum, in dem die ganze Familie wohnt", sagte die Rumänienhelferin.
Wenn diese Information die Kinder schon erstaunte, waren sie sprachlos, als die Bartels erzählten, dass es oft keine Wasserleitungen gibt. "Trinkwasser und Wasser für das Vieh muss meist aus einem Ziehbrunnen geholt werden, der zwei bis drei Kilometer entfernt liegt."
Einmal fanden sie in einem Verschlag ein gehörloses Kind. Ein Gehörakustiker schaffte es mit einem Hörgerät, ihr das Sprechen beizubringen. "Ihr erstes Wort war Herbert, so heißt mein Mann. Das hat uns sehr gefreut", informierte Edith Bartel.
An das Aufhören denken die Bartels noch nicht. Herbert Bartel: "Wir hatten auf der Tour nach Rumänien mal einen Lkw-Fahrer aus Gifhorn, der war 84 Jahre alt."
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Was die Überschrift: Reformpädagogik weicht der Gleichschaltung mit dem Artikel zu tun haben soll bleibt vollkommen um Dunkeln. Geht es hier nur drum die Reformpädagogik in ein falsches Licht zu rücken?
Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.