Mindestens zwei Vorschläge soll eine neue Arbeitsgruppe Grundschulen in den nächsten Wochen erarbeiten. Die neu gebildete Arbeitsgruppe hat, wie geplant, in der vergangenen Woche ihre Arbeit aufgenommen.

Sülzetal l Die Arbeitsgruppe "Schulentwicklungsplanung - Grundschulen", wie sie exakt betitelt wird, hat ihre Arbeit in der vergangenen Woche wie geplant aufgenommen. Das teilte Hauptamtsleiter René Kellner mit. "Am 28. Januar tagte erstmals die vom Gemeinderat am 18. Dezember 2013 eingesetzte Arbeitsgruppe Schulentwicklungsplanung", teilt der Hauptamtsleiter weiterhin mit.

Die Arbeitsgruppe setzt sich paritätisch aus je drei Vertretern der Eltern, der Politik und der Verwaltung zusammen. Als Elternvertreter arbeiten Ralf Ebert-Lenz (Langenweddingen), Monique Sperling (Osterweddingen) und Bernd Obermeier (Altenweddingen) mit. Als politische Vertreter der Gemeinderatsfraktionen kommen Jutta Spurek (Die Linke), Kay Barthel (CDU) und Andreas Ristau (Die Mitte) hinzu. Mit René Kellner, Madleine Bürger und Nicole Herpig wird die Arbeitsgruppe durch die Vertreter der Verwaltung komplett. An der ersten Sitzung der Arbeitsgruppe nahm auch Gemeinderatsvorsitzender Wolfgang Kettner teil.

Die Aufgabestellung für das neu gebildete Gremium ist klar definiert: Mindestens zwei Vorschläge zur künftigen Schullandschaft - bezogen auf die Grundschulen - für die Gemeinde Sülzetal sind zu erarbeiten. Die Arbeitsgruppe hat den Charakter eines Gemeinderatsausschusses.

In der ersten Sitzung verständigten sich die neun Arbeitsgruppenmitglieder auf die weitere Vorgehensweise und legten interne Regelungen fest. Als wesentlicher Punkt wurde das Abstimmungsverhalten der Mitglieder diskutiert und anschließend festgehalten, dass es bei Abstimmungen keine Enthaltungen gibt.

Im Verlauf der Diskussionen wurden weitere Termine festgelegt. Schon in der kommenden Woche, am Dienstag, 11. Februar, wird es eine weitere Sitzung der Arbeits- gruppe geben. Zudem wurden drei Termine für die Besichtigung der Grundschulen des Sülzetals festgelegt.

Als letzter Punkt der ersten Sitzung standen Informationen zum Fördermittelprogramm Stark-III auf der Tagesordnung. Nach einer Abstimmung, die mit fünf Ja- und vier Nein-Stimmen ausging, wird die Verwaltung den Bedarf an Fördermitteln aus dem Stark-III-Programm für eine Schule im Sülzetal anmelden. "Welche Schule in welchem Ort dies sein wird, wurde nicht festgelegt. Ebenso wurde deutlich gemacht, dass es sich hierbei nicht um einen formellen Antrag handelt. Mit dieser Bedarfsanzeige soll lediglich die Option für die Gemeinde Sülzetal aufrechterhalten werden, bei einer eventuellen Antragstellung überhaupt berücksichtigt zu werden", erklärt zu diesem Punkt Renè Kellner.

Der Bedarf musste bis zum 31. Januar angemeldet sein.