Ohne die Unterstützung der Feuerwehren des Sülzetals wäre die Radsportveranstaltung "Rund in Osterweddingen" am Sonnabend nicht möglich gewesen. Die Kameraden waren acht Stunden im Einsatz.

Osterweddingen l "Eine Radsportveranstaltung in dieser Größenordnung ist ohne die Feuerwehr nicht machbar", war sich Erich Wasserthal von der Freiwilligen Feuerwehr Osterweddingen und stellvertretender Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Sachsen-Anhalt und dort verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit, sicher. Acht Stunden lang sicherten die Kameraden der Feuerwehren des Sülzetals das am Sonnabend stattgefundene 18. Radrennen "Rund in Osterweddingen" ab. Mehr als 300 Sportler nahmen von 13 bis gegen 20 Uhr an den Rennen durch die Straßen des Dorfes teil.

Wie Wasserthal berichtete, führte der 1300 Meter lange Rundkurs über zwei Kreis- straßen und eine Gemeindestraße. "14 Einmündungen von anderen Straßen mussten gesichert werden, damit kein unkontrollierter Fahrzeugverkehr in die Strecke gelangen konnte. An jedem Punkt wurde ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr mit jeweils zwei bis drei Kameraden stationiert", beschrieb er den enormen logistischen Aufwand, den die ehrenamtlichen Kameraden aufbringen mussten. um die Strecke für Radfahrer und Zuschauer sicher zu machen.

Die Koordinierung der Einsatzkräfte erfolgte durch den Ortswehrleiter der Feuerwehr Osterweddingen, Dieter Krüger, und Gemeindewehrleiter des Sülzetals, Marco Dahlke, die mit dem Einsatzleit- wagen im Start- und Zielbereich standen. Die Notfallversorgung wurde am Sonnabend über zwei Fahrzeuge des Rettungsdienstes Ackermann abgesichert. Die Rettungswagen waren mit vier Rettungssanitätern und Notarzt besetzt. Die Anwohner wurden im Vorfeld vom Veranstalter mit Handzetteln über die Rennpausen informiert, damit sie ihre Grundstücke verlassen und auch wieder erreichen konnten. "Dabei gab es überhaupt keine Schwierigkeiten, da dieses Rennen zum 18. Mal stattfand, haben sich die Anlieger daran gewöhnt. Das Ordnungsamt hat mit Hilfe von Schildern den Durchgangsverkehr um die Strecke herumgeführt und war während des Rennens vor Ort", sagte Wasserthal weiter.

Der Renntag sei ohne größere Probleme verlaufen, so dass keine Polizei angefordert werden musste. "Trotzdem gab es wieder einige unverbesserliche Zeitgenossen, die unbedingt die Strecke während des Rennens befahren wollten. Sie wurden durch die Kameraden der Feuerwehr sachlich, ruhig und höflich auf die Umleitungsstrecken und auf die Rennpausen aufmerksam gemacht", verdeutlichte Wasser- thal. Auch durch Beleidigungen und Beschimpfungen dieser Mitbürger hätten sich die Kameraden nicht provozieren lassen. "Womit zusammenfassend festgestellt werden muss, dass derartige Veranstaltungen ohne die Hilfe der Feuerwehren in den Orten gar nicht durchgeführt werden können, denn die Polizei kann aufgrund des fehlenden Personals keine Kräfte abstellen", zog Wasser- thal Bilanz.

Alle eingesetzten Kameraden der Feuerwehren des Sülze- tals versammelten sich zum Abschluss am Gerätehaus der Feuerwehr Osterweddingen, wo sich der Ortswehrleiter Dieter Krüger bei allen Kameraden für die Hilfe bedankte. Der Dank der Ortsbürgermeisterin erfolgt dann später bei einem Grillabend. Den Termin dafür dürfen die Feuerwehrleute festlegen.

   

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