Was den Touristikern die Hinweisschilder zur besseren Vermarktung des alternativen Elbradweges auf der Westseite des Stromes zwischen Eickerhöfe und Werben sind, haben auch die Kommunalpolitiker von der "Altmärkischen Höhe" als Idee aufgegriffen.

AltmärkischeHöhe l Die Identifikation mit der Heimat beziehungsweise den eigenen Dörfern war der Gemeinde "Altmärkische Höhe" rund 7000 Euro wert. So viel kosteten die Informationsschilder, die seit kurzem alle 14 Orte der Kommune vom kleinen Rathsleben mit 35 Einwohnern bis zum 245-Seelen-Dorf Bretsch zieren. Der Begriff Zierde ist gerechtfertigt, denn die Rahmen wurden meist aus Massivholz gezimmert, die Tafeln sind bunt, vor Wetterunbilden geschützt laminiert und mit vielen Fakten und Fotos gespickt.

Zielgruppe sind vor allem Touristen

Obwohl die Einwohner des betreffenden Ortes nicht unbedingt die Zielgruppe der Autoren sind, können sich auch die Einheimischen dort mit dem konzentrierten Grundwissen über ihr Dorf versorgen. Dort, heißt meistens in der Nähe der Kirchen, wenn die für Durchreisende auf der Strecke liegen. Denn dort zieht es in der Regel auch Besucher des Ortes und Touristen hin, die es in ihrer Freizeit etwas aktiver angehen lassen, womit die eigentliche Zielgruppe genannt wäre, auf die nicht nur die Höhe, sondern die Tourismusverfechter in der Altmark zählen. Wer sich den Inhalt der Tafeln zu Gemüte führt, für deren Inhalt der Heimatforscher Thomas Hartwig aus Bretsch und der Kossebauer Pfarrer Matthias Kruppke gesorgt haben, erfährt etwas zum Alter des Dorfes, dessen Historie, zu der auch die Herkunft des Ortsnamens gehört. Für Drüsedau heißt das beispielsweise, dass die Siedlungsgeschichte vermutlich über 1000 Jahre alt ist, der Name vom slawischen Begriff für Drossel abgeleitet ist und die ältesten Teile der Kirche aus der Zeit um 1320 stammen.

Tipps zu Gastronomie und Ausflugszielen

So weit vorhanden, folgen dazu Hinweise zu Sehenswürdigkeiten, Gewerbebetrieben, Ausflugszielen und Gastronomie im Umfeld. Was mit dem Forsthaus Barsberge, dem Hundefriedhof oder dem Käsehof Kintra recht einfach zu bewerkstelligen war.