Nach jahrelanger Arbeit eröffneten am Sonntag Kerstin Schneggenburger und Josef Waldow ihr Ausstellungshaus unter dem Namen Raspeliere unweit des Elberadweges in Losenrade. In einer Ausstellung sind "Maritime Lichtobjekte" zu bewundern.

Losenrade l Die Ausstellungsflächen im Künstlerhaus Raspelière in Losenrade sind wesentlich vergrößert worden. In dem aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammenden Fachwerkhaus sind umfangreiche Renovierungs- und Umbauarbeiten ersichtlich. Dort, wo sich vor fünf Jahrzehnten noch Haustiere aller Art tummelten, kann man nun die künstlerischen Arbeiten von Kerstin Schneggenburger und Josef Waldow betrachten.

Es sind die beiden Bewohner von Raspelière. Aufgrund des vorläufigen Abschlusses der Umbauarbeiten luden die beiden Künstler am Sonntagnachmittag zur offiziellen Eröffnung des Ausstellungshauses nach Losenrade ein. Neben vielen Interessenten aus der Region konnten die beiden Gastgeber auch weitgereiste Kunstfreunde begrüßen. 15 Fahrradfreunde der "Sportgruppe Deutscher Bundestag" waren so unter der Leitung von Susanne Bohlander über den Elbe-Radweg angereist, um bei der Vernissage dabei zu sein. Kerstin Schneggenburger präsentiert "Maritime Lichtobjekte", bei deren Entstehung Treibhölzer der Elbe, Wurzeln oder alte Fachwerkriegel Pate standen.

"Zwischen Gegenstand und Zeichen"

Zusammen mit den von ihr in Handarbeit gefertigten Papieren entstanden diese zart wirkenden Lichtobjekte, die das an sich kalte Licht der Energiesparlampen in einen Warmton umwandeln.

"Zwischen Gegenstand und Zeichen" hat Josef Waldow seine vorwiegend großformatigen Bilder genannt, die in den umgestalteten und erweiterten Räumen so richtig zur Geltung kommen.

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