Wendemark l Die Kirche St. Petri in Wendemark wurde im 30-jährigen Krieg völlig zerstört. 1662 begann der Wiederaufbau, wobei der Turm erst 1738 neu hinzukam. In der Zwischenzeit nagte natürlich auch an diesem sakralen Bauwerk der Zahn der Zeit. Vieles wurde wieder in einen ordentlichen baulichen Zustand versetzt, aber noch ist einiges zu tun.

Deshalb freut es nicht nur die Wendemarker, dass ein weiteres Projekt abgeschlossen werden konnte. In einem knapp zweimonatigem Bauvorhaben wurde die tragende Dachkonstruktion saniert und am 1. August dieses Jahres von der Unteren Denkmalbehörde abgenommen. Über die Bauarbeiten und ihre Besonderheiten, die sich durch die verfaulten Fußpunkte der Fachwerke ergaben, berichtete im Erntedankgottesdienst der Architekt Lars Reimann aus Dobberkau. Seine Ausführungen wurden durch einen Bildvortrag von den Bauarbeiten durch die Jugendliche Vicky Holzäpfel unterstützt, so dass sich die Anwesenden ein anschauliches Bild von den durchgeführten Arbeiten machen konnten.

Orgel folgt als nächstes

Mit rund 40 000 Euro schlagen diese zu Buche. Das Engagement der Kirchengemeinde bei diesem und den vorangegangenen Projekten würdigte nicht nur der Pfarrer Jan Foit, sondern auch Superintendent Michael Kleemann, der den Gottesdienst zum Erntedank mit gestaltete. Er betonte, dass es allein im Kirchenkreis 250 Gotteshäuser gibt, der Kirchenkreis also steinreich ist, aber gerade dadurch eine große Verpflichtung diesen Gebäuden gegenüber besitzt. Kleemann freut es besonders, solche Fortschritte bei der Sanierung wie in Wendemark zu sehen.

Dem nächsten Projekt, der Orgelsanierung, wünschte er ein gutes Gelingen und viele spendenfreudige Bürger, damit auch diese Arbeiten bald bei gesicherter Finanzierung abgeschlossen werden können. Mit einem Glas Sekt oder Saft wurde auf die Dachkonstruktionssanierung angestoßen.

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