Ein einsturzgefährdetes Storchennest in Düsedau soll noch in dieser Woche instandgesetzt werden und neuen Halt erfahren. Das bestätigte Düsedaus Ortsbürgermeister Oliver Rüdrich.

Düsedau l "Seit November vergangenen Jahres beschäftigen wir uns mit dem Nest, haben deshalb auch den Kontakt zum Storchenhof Loburg und zur unteren Naturschutzbehörde gesucht. Doch eine Reaktion auf unsere Anfrage blieb vorerst aus. Deshalb wurde das gefährdete Nest auf einer Ortschaftsratssitzung erneut zum Thema", blickte Oliver Rüdrich zurück. Dieses Mal wurde das Problem im Protokoll der Sitzung festgehalten. Das städtische Ordnungsamt schaltete sich ein und kontaktierte das Stendaler Umweltamt. Mit Erfolg. "Nun haben wir aus der Kreisbehörde die Ankündigung, dass das Nest am Freitag heruntergeholt werden kann", sagte der Düsedauer Ortsbürgermeister.

Die Ursache für die Einsturzgefährdung des Nestes, das sich mitten im Dorf und unweit vom Altmarkhotel befindet, sieht Rüdrich in dem alten Holzrad, das die Unterlage bildet. Teile des Holzrades seien verfault, weshalb die bisherige Unterlage ausgetauscht werden soll. Ob Adebar nach seiner Rückkehr sein Zuhause am bisherigen Standort vorfindet? "Die Anwohner würden sich freuen, wenn das Nest ein paar Meter versetzt auf einen anderem Mast und damit nicht mehr unmittelbar vor ihrem Haus seinen Platz findet. Ob wir diesen Wunsch erfüllen können, muss aber noch geklärt werden, stellte der Düsedauer Ortsbürgermeister abschließend klar.

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