• 25. Juli 2014



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Laienschauspieler begeistern in Langenapel mit Theaterstück/Volles Kulturhaus am Sonnabendnachmittag


Märchenhaft: Gestiefelter Kater mit viel Humor

16.12.2013 10:41 Uhr |


Von Antje Mewes


Wo Katzen sind darf die Katzenwäsche nicht fehlen. Kater Giaccomo fand das gar nicht so toll.

Wo Katzen sind darf die Katzenwäsche nicht fehlen. Kater Giaccomo fand das gar nicht so toll. | Foto: Antje Mewes Wo Katzen sind darf die Katzenwäsche nicht fehlen. Kater Giaccomo fand das gar nicht so toll. | Foto: Antje Mewes

Mitfiebern, herzhaft lachen und über das Talent der Laienschauspieler staunen, das alles erlebte das Publikum der Aufführung von "Der gestiefelte Kater" in Langenapel. Im Kulturhaus blieb am Sonnabend kein Stuhl frei.

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Langenapel l Wie schaffen es Laienschauspieler, Alt und Jung gleichermaßen zu fesseln? "Mit hauseigenem, märchenhaftem Charme und viel Enthusiasmus", sagt Birte Giese. Mit ihrer Theatercrew hat sie das inzwischen siebente Märchen auf die Bühne gebracht und damit einmal mehr für Furore in Langenapel gesorgt. Beim gestiefelten Kater am Sonnabend wurde viel gelacht, es gab etwas zu lernen und beste Unterhaltung bei Kaffee und Kuchen.

"Alles beginnt mit dem ersten Schritt", lernt der Müllersohn, der sich mit seinem Erbe, dem naseweisen Kater gestraft sieht. Am Ende hat er Giaccomo, gespielt von Carsten Scheper, sein Glück zu verdanken. Doch bis es soweit ist, gibt es für den Müller und späteren Grafen viel zu erleben. Denn obwohl sich die Aufführung inhaltlich an das Grimm'sche Märchen hielt, waren die selbstgeschriebenen Texte mit einem Augenzwinkern versehen und auf die lokalen Gegebenheiten gemünzt. Sehr zur Freude des Publikums. Auch die einzelnen Charaktere der Märchenfiguren waren super herausgearbeitet und von den Schauspielern talentiert umgesetzt, zum Beispiel der nörgelige geizige König und seine verwöhnte Tochter. Der Medicus bescheinigte ihm, an der Rebhuhnius Abstinensis zu leiden. Um die zu heilen, bedurfte es der Hilfe der Schlosskätzchen und der Kräuterfee. Deren Kräutertrank und das Geschick und die Schläue des gestiefelten Katers machten aus dem Müllerssohn den Grafen von der Mühle.

Weihnachtmärchen Langenapel

Weihnachtmärchen Langenapel | Foto: Antje Mewes Weihnachtmärchen Langenapel | Foto: Antje Mewes

Geläutert gab der König zu, dass er seinem Volk gegenüber zu garstig und zu geizig war. "Ich mache alles wieder gut, auch wenn es mich was kosten tut", sprach er und gab seine Tochter dem Müller zur Frau.

Zum Schluss wissen alle, worauf es im Leben ankommt. Die weise Kräuterfee hatte es ihnen schon während des Stückes mit auf dem Weg gegeben: "Eine Prise Mut, eine Prise Tatkraft und eine Prise Glück." Natürlich dürfen Herzensgüte und Liebe nicht fehlen.

Neben den Hauptfiguren waren es die Nebenrollen, die das Stück so kurzweilig und lustig machten: der Medicus, der die Kutsche ziehen muss, der italienische Koch, der kein Rebhuhnragout kochen kann, die Bäckerin, die dem König die bittere Medizin versüßt, der Schuster oder einfältige Zauberer, der als Spielzeugmaus auf die Bühne zurückkehrt.

Schlossmäuschen Luca Bischof brachte dem Grafen Kleider.

Schlossmäuschen Luca Bischof brachte dem Grafen Kleider. | Foto: Antje Mewes Schlossmäuschen Luca Bischof brachte dem Grafen Kleider. | Foto: Antje Mewes

Die heimlichen Stars waren die kleinen Kätzchen und Mäuschen, gespielt von elf Kindern und Jugendlichen. Abgerundet wurde das Märchen von mit Liebe zum Detail geschneiderten Kostümen, einem aufwendigen Bühnenbild, vielen Requisiten und der passend zu den Szenen eingespielten Musik.

Birtes Theatercrew hat wieder viel Enthusiasmus ins Spiel gebracht, um ihrem Publikum was zu bieten. Das Schauspiel zeigte, welche Talente in Altmärkern schlummern, die außerhalb der Proben und Spielzeit ihrem Beruf nachgehen. Die Besucher sparten daher nicht mit Applaus und Spenden, die der Jugendarbeit des Sportvereins Langenapel zugute kommen sollen.

Zauberer Bernd-Ingo Micheel verwandelte sich in einen Elefanten.

Zauberer Bernd-Ingo Micheel verwandelte sich in einen Elefanten. | Foto: Antje Mewes Zauberer Bernd-Ingo Micheel verwandelte sich in einen Elefanten. | Foto: Antje Mewes

Bevor das Stück begann, spielten die Jagdhornbläser Wallstawe, und die Gäste ließen sich den von den Sportfrauen gebackenen Kuchen schmecken.

Am 5. Januar ist das Stück ab 15 Uhr noch einmal zu erleben. Mehr Bilder sehen Sie im Internet unter www.volksstimme.de/salzwedel.

Die Jungen und Mädchen verfolgten gespannt das Geschehen auf der Bühne.

Die Jungen und Mädchen verfolgten gespannt das Geschehen auf der Bühne. | Foto: Antje Mewes Die Jungen und Mädchen verfolgten gespannt das Geschehen auf der Bühne. | Foto: Antje Mewes
König Karsten Gäbel hatte großen Appetit auf Rebhühner. Hier mit Medicus Axel Isecke-Kroll und Prinzessin Jana Bischof.

König Karsten Gäbel hatte großen Appetit auf Rebhühner. Hier mit Medicus Axel Isecke-Kroll und Prinzessin Jana Bischof. | Foto: Antje Mewes König Karsten Gäbel hatte großen Appetit auf Rebhühner. Hier mit Medicus Axel Isecke-Kroll und Prinzessin Jana Bischof. | Foto: Antje Mewes
Der Schuster (Bernd-Ingo Micheel) schenkte dem Kater (Carsten Scheper) des Müllerburschen (Alf Elfert) einen Sack.

Der Schuster (Bernd-Ingo Micheel) schenkte dem Kater (Carsten Scheper) des Müllerburschen (Alf Elfert) einen Sack. | Foto: Antje Mewes Der Schuster (Bernd-Ingo Micheel) schenkte dem Kater (Carsten Scheper) des Müllerburschen (Alf Elfert) einen Sack. | Foto: Antje Mewes
Birte Giese führte Regie und spielte die Kräuterfee.

Birte Giese führte Regie und spielte die Kräuterfee. | Foto: Antje Mewes Birte Giese führte Regie und spielte die Kräuterfee. | Foto: Antje Mewes
Weihnachtmärchen Langenapel

Weihnachtmärchen Langenapel | Foto: Antje Mewes Weihnachtmärchen Langenapel | Foto: Antje Mewes
Wo Katzen sind, darf die Katzenwäsche nicht fehlen. Kater Giaccomo fand das gar nicht so toll.

Wo Katzen sind, darf die Katzenwäsche nicht fehlen. Kater Giaccomo fand das gar nicht so toll. | Foto: Antje Mewes Wo Katzen sind, darf die Katzenwäsche nicht fehlen. Kater Giaccomo fand das gar nicht so toll. | Foto: Antje Mewes





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Copyright © Volksstimme 2014
Dokument erstellt am 2013-12-16 02:15:55
Letzte Änderung am 2013-12-16 10:41:10

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Bitte es fährt sich schon Sch...... in der Innenstadt mit dem Fahrad wege dem Pflaster mit den grossen Fugen.Dannnoch die Autofahrer die zu faul sind zu laufen.Nein danke

von Harneu am 25.07.2014, 13:33 Uhr

Von Walbetrug sollte man erst dann sprechen, wenn eindeutige Beweise und vor allem ein rechtskräftiges Urteil gerichtsseits im Raume stehen. Das hier etwas so richtig falsch gelaufen ist und Manche den Versuch unternehmen, sich herauszureden, ist nachvollziehbar und menschlich. Die Hintergründe aber, wie es dazu kommen konnte, interessieren Alle und vor allem auch die rechtschaffenen Wählerinnen und Wähler! Verantwortung kann man eben nicht nur bezahlt bekommen und sich bei Erfolg noch einen Orden anhängen lassen, bei Misserfolg sollte man genauso klar dann sagen: Ja, es sind Fehler aufgetreten, aus dem Vorgefallenen ziehen wir die richtigen Schlüsse und werden es nicht noch einmal dazu kommen lassen. Das hier nun ein Herumgeeiere stattfindet, ist der Sache nicht dienlich und lässt die Wahlverdrossenheit (siehe Wahlbeteiligung an der Kommunalwahl) nur noch mehr steigen. Ob hier nun ein "Untersuchungsausschuss" oder ein anderes, nennen Sie es wie, sie wollen -"Gremium", konstituiert, ist den werten Wählerinnen und Wählern und im Endeffekt den Bewohnern in Stendal letztendlich vollkommen schnurz. Es zeigt einmal mehr, daß hier ein Nebenschauplatz eröffnet werden soll, der vom Eigentlichen ablenkt und zu nichts führt als zum Abwenden von der Politik. Da ich nicht vollständig im Bilde bin, was da läuft: Ist nicht bei dem Verdacht von Wahlbetrug, ein Begriff, der "im Raume stehen soll", nicht auch die Staatsanwaltschaft mit im Boot?

von pupula am 25.07.2014, 12:52 Uhr

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