Kusey (me) l Die Bürgerinitiative (BI) "Kein CO2-Endlager Altmark" lädt zu einer Informationsveranstaltung zur beabsichtigten Ausweitung der Erdgasförderung mit dem Titel "Neue Erdgassonden vor unserer Haustür?" ein. Sie findet am Mittwoch, 1. Oktober, ab 19 Uhr, Kusey im Evangelischen Landjugendzentrum, an der Köbbelitzer Straße 58 statt.

Dann soll es unter anderem um Themen wie: Eingriffe in den Untergrund und in die Natur, beziehungsweise die Landwirtschaft an der Oberfläche gehen. Folgende Risiken werden befürchtet: Gefährdung des Grundwassers bei nicht 100 Prozent dichten Bohrungen, sowie bei der Verpressung von giftigem Lagerstättenwasser, eine weiträumige Ausbringung giftiger Stoffe im Fall von Rohgas-Abfackelungen und Gebäudeschäden durch Erdbeben.

Als Referenten werden Gerd und Gero Landzettel von der BI "No Fracking" in Völkersen (Landkreis Verden, Niedersachsen) erwartet. Sie berichten über die Gefahren durch "konventionelle" Erdgasförderung.

Andy Gheorghiu (Korbach, Nordhessen), Mitglied der BI "Fracking freies Hessen" sowie "Lebenswertes Korbach", referiert über "Rechtliche Möglichkeiten gegen Erdgasvorhaben am Fallbeispiel Nordhessen"

Anschließend ist eine Diskussion: Was können wir machen? Was wollen wir machen? vorgesehen, informiert Christfried Lenz, Sprecher der BI "Kein CO2-Endlager Altmark".