Der internationale Kindertag ist zwar erst am 1. Juni, doch die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte (Kita) Kleiner Fuchs in Mechau feierten ihn schon gestern - mit einer Schatzsuche im angrenzenden Waldgebiet.

Mechau. Mit Schaufel und Spaten bepackt und einem Bollerwagen mit Proviant im Schlepptau, machten sich die Kinder der Mechauer Kita gestern Morgen auf den Weg zur Schatzsuche in den an die Kita angrenzenden Wald. Von ihren Erzieherinnen hatten sie gehört, dass sich dort Schätze verstecken sollen.

Bevor die eigentliche Schatzsuche aber losging, picknickten die Mädchen und Jungen gemeinsam. Es gab Kohlrabi, rote Paprika und Äpfel - zubereitet von einer hilfsbereiten Mutti. Den ersten Hinweis fanden die Kinder dann an einem Baum. Die Kita-Gruppe Zitronenfalter (dazu gehören die jüngeren Kinder) und die Gruppe Waldteufel (dazu gehören die älteren Kita-Kinder) machten sich getrennt voneinander auf den Weg zum Schatz. Nur die allerjüngsten der Kita - die Motten - blieben an der Picknickstelle und freuten sich über ein Handpuppenspiel der Erzieherinnen.

Die Schatzsuchenden mussten indes bei der Suche am Wegesrand sehr aufmerksam sein, denn überall waren Hinweise versteckt. Mit jedem kleinen Zettel fanden die Kinder auch ein Puzzleteil. Mit dem letzten Anhaltspunkt und somit auch dem letzten Puzzleteil war es klar: Der Schatz liegt unter einem abgebrochenem Baumstamm - irgendwo im Wald. Aufgeregt machten sich die kleinen Schatzsucher auf den Weg und suchten den Baum. Dort entdeckten sie eine richtige Schatztruhe. In ihr befanden sich eine große Schachtel mit vielen Weingummis und ein Softball.

"In der Natur fühlen sich die Kleinen einfach am wohlsten", erklärte Erzieherin Petra Genthe und blickte in die glücklichen Gesichter ihrer Sprösslinge. "Deswegen unternehmen wir auch viel draußen. Die Kinder sollen lernen, verantwortungsbewusst mit der Umwelt umzugehen. Das funktioniert am besten spielerisch", sagte Petra Genthe weiter.

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