• 16. April 2014



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Stefanie Michaelis ist neue Regionalmanagerin / Hauptaufgabe:


Altmark für künftigen Wandel stärken

20.07.2011 05:38 Uhr |


Von Uta Elste


Stefanie Michaelis betrachtet eine historische Karte der Altmark. Als Regionalmanagerin ist es ihre Aufgabe, die Region auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten.

Stefanie Michaelis betrachtet eine historische Karte der Altmark. Als Regionalmanagerin ist es ihre Aufgabe, die Region auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. | Foto: Uta Elste Stefanie Michaelis betrachtet eine historische Karte der Altmark. Als Regionalmanagerin ist es ihre Aufgabe, die Region auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. | Foto: Uta Elste

Stefanie Michaelis ist die neue Regionalmanagerin in der Regionalen Planungsgemeinschaft Altmark. Die Stendalerin trat die Nachfolge von Dr. Ulf Schmidt an, der Ende Juni in den Ruhestand ging.

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Salzwedel. "Altmark - Einen regionalen Diskus anstoßen" hatte Stefanie Michaelis ihre mit einer Note von 1,4 bewertete Abschlussarbeit überschrieben (die Volksstimme berichtete). Dem Diskurs folgt jetzt für die Diplom-Stadt- und Regionalplanerin die konkrete Gestaltung - als Regionalmanagerin in der Regionalen Planungsgemeinschaft.

"Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm", beantwortet die 27-Jährige die Frage, wie sie überhaupt zur Regionalplanung kam. Vater Dirk Michaelis arbeitet als Leiter des Bauordnungsamtes der Stendaler Kreisverwaltung ebenfalls auf dem Gebiet der Regionalplanung, Tochter Stefanie absolvierte dort ein Praktikum. Einem Flyer der Arbeitsagentur entnahm sie, an welchen Hochschulen die Fachrichtung angeboten werde. "Die Uni Kassel lag noch innerhalb meines gezogenen Kreises, aber viel weiter nach Süden wollte ich eigentlich nicht."

Stand während des Studiums zunächst die Stadtplanung in Vordergrund, orientierte sich Stefanie Michaelis dann immer mehr zur Regionalplanung - weg von den Entwürfen hin zur konzeptionellen Planung. "Regionalplanung beinhaltet viel mehr Facetten", sagt sie. Allerdings sei ihr auch bewusst, dass die großräumige Altmark viele Baustellen aufweist. Zwar gebe es Zusammenhänge zwischen sozialen Bedingungen und technischer Infrastruktur, "aber man wird nie alle Akteure an einen Tisch bekommen".

Ihre grundsätzliche Aufgabe werde sein, die Altmark auf die Herausforderungen des demografischen Wandels vorzubereiten, beschreibt sie ihr Tätigkeitsfeld. Ihre Masterarbeit habe sie in Kassel mit der These begonnen, dass der demografische Wandel in der Region nicht ganz oben auf der Prioritätenliste stehe. Eine These, von der sie sich während des Entstehens ihrer Abschlussarbeit wieder verabschiedet habe. "Von Kassel aus betrachtet hat man nicht immer den Eindruck, dass etwas getan wird. Aber zahlreichen Akteuren ist der demografische Wandel sehr wohl bewusst", fasst sie zahlreiche Gespräche zusammen. Durch diesen Prozess habe sie letztlich ihre Heimat auch wieder neu kennengelernt. Den Wunsch, nach ihrem Studium in die Altmark zurückzukehren, habe sie sich früher nicht so recht gestattet, "damit ich nicht zu sehr enttäuscht bin, wenn es nichts wird". Dass es doch geklappt habe, sei ein richtiger Volltreffer.

Der großen Aufgabe ordnen sich viele einzelne Projekte unter. Stefanie Michaelis verweist in diesem Zusammenhang auf das Regionalmarketing, die zweite Runde des Wettbewerbes "Regionale Daseinsvorsorge" und das aktuelle Regionalbudget. Die Vernetzungsarbeit zwischen den beiden altmärkischen Landkreisen müsse vorangebracht werden. Sie sehe sich selbst als gutes Beispiel dafür, merkt Stefanie Michaelis schmunzelnd an. Während der Arbeitswoche lebe sie in Salzwedel, die Wochenenden verbringe sie in Stendal.

Wichtig sei, die Region nach innen und außen zu stärken, dafür zu sorgen, dass sich östliche und westliche Altmark als eine Region verstehen, und nicht zuletzt den Norden Sachsen-Anhalts auch bekannter zu machen. Auch die Verankerung der Hochschule in Stendal in der gesamten Region liege ihr sehr am Herzen. Der Präsenz in Stendal stehe bislang eine regelmäßige Sprechstunde in Salzwedel gegenüber. "Da ist noch viel Luft nach oben."

In ihrer Freizeit lese sie häufig Fachliteratur oder Romane, bevorzugt von Nora Robert, oder verreise gerne, erzählt Stefanie Michaelis und fügt hinzu: "Als Stadtplaner sieht man die Städte im Urlaub mit ganz anderen Augen, achtet viel mehr auf Grundrisse oder solche Dinge wie beispielsweise Stadtmauern."



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Copyright © Volksstimme 2014
Dokument erstellt am 2011-07-20 05:38:59
Letzte Änderung am 2011-07-20 05:38:59

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von Wendelin1 am 16.04.2014, 09:17 Uhr

Die Öffnung der Sternbrücke bei Bauarbeiten an den anderen beiden Brückenzügen ist eine Sache der Vernunft und unbedingt notwendig. Warum aber kommt diese Entlastung erst jetzt? Eine reichliche Woche bestehen die extremen Einschränkungen doch schon und aus Richtung Osten dauerte die Querung auf dem Nordbrückenzug oft genug weit über eine halbe Stunde. Warum also diese fadenscheinige Behauptung, daß angeblich schon lange vorab eine Genehmigung eingeholt worden sei? - Wozu eigentlich dieser Bürokratismus? Hat die Stadt keine Machtbefugnis über ihre eigenen Verkehrswege?

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