20 000 nordische Wildgänse sind seit September am Arendsee zu Gast. Für manche eine Plage, für andere ein Schatz. Wie für den Naturfreund Jürgen Starck. Er führt Gäste zu den Gänsen und macht sie zu einer touristischen Attraktion.
Arendsee l Auch gestern am frühen Vormittag startete Jürgen Starck vom Grünen Band des BUND, ausgestattet mit Fernglas und Spektiv, einem monokularen Fernrohr, auf dem Fahrrad an der Kaskade zur Seeumrundung. "Sonst gehe ich aber eher zu Fuß", erklärt er und lässt sich noch etwas Zeit zum Gespräch mit der Volksstimme. "Gerade jetzt in der wenig einladenden Jahreszeit erweisen sich die Wildgänse als ein echter touristischer Anziehungspunkt", erklärt der Binder. Fast täglich radelt er derzeit nach Arendsee, wo die Gäste schon auf ihn warten. Ziel ist der Arendsee, wo der Naturfreund mit den Gästen die Gänse beobachtet. "Sie erleben dabei die Schönheit der Tiere in der Natur", betont er. Das gelte für früh, wenn die nordischen Wildgänse von ihrer Übernachtung auf dem Wasser aufbrechen, und für nachmittags, wenn sie im Dunkelwerden wieder zurückkommen.

"Tiere sind von unschätzbarem Wert für die Region, ein wahrer Schatz"
"Das Interesse der Touristen gerade jetzt im Herbst, aber auch im Winter, zeigt: die Tiere sind von unschätzbarem Wert für die Region, ein wahrer Schatz sozusagen."
Auch für ihn selbst. Denn Jürgen Starck beobachtet die Wasservögel ausgiebig auf seinen regelmäßigen Touren um den See. "Seit September sind die Gänse bei uns", weiß er. Es seien mittlerweile zwischen 15 000 und 20 000 Stück, die hier überwintern. Saat- und Blässgänse seien es vor allem.
Aber Jürgen Starck hat nicht nur die Gänse im Blick. Er kennt sich auch aus mit den anderen Wasservögeln wie Taucher, Reiher, Enten, Säger, Schwäne oder Rallen. "Ganz seltene Arten sind Silberreiher, Fischadler, Schwarzhalstaucher, Rauerente, Singschwan oder Rohrdommel", zählt er weiter auf.
Die Vögel beobachtet er aber nicht nur, sondern er zählt sie auch. "Sonst ist auch der Ornithologe Reinhard Audorf dabei", so Jürgen Starck. Der Seehäuser habe aber gerade eine Augenoperation erfolgreich überstanden und könne erst im Dezember wieder mit dabei sein. Übrigens war es gestern Starcks 69. Seeumrundung. "Und es ist meine 9. Wasservogelzählsaison", erinnert er an den Beginn im Jahr 2003.
Die Zählergebnisse trägt er jedes Mal in den Erfassungsbogen des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen Anhalts ein. "Insgesamt wurden von Ornithologen bisher 160 Vogelarten am Arendsee festgestellt", verrät er. Das seien Brutvögel ebenso wie Rast- und Zugvögel. Besonders hervorhebenswert seien dabei Blaukehlchen, Gebirgsstelze, Grünschenkel, Seidenschwanz, Raubwürger, Bartmeise, Mantelmöwe und Kornweihe.
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Was die Überschrift: Reformpädagogik weicht der Gleichschaltung mit dem Artikel zu tun haben soll bleibt vollkommen um Dunkeln. Geht es hier nur drum die Reformpädagogik in ein falsches Licht zu rücken?
Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.