Beim 9. Calbenser Dickbootcup am Sonnabend zeigten sich 28 Teams in Hochform, nicht zuletzt, was die gute Laune anbelangt. Unzählige Besucher machten das Saaleufer zu einer stimmungsvollen Fan- und Feiermeile. Was bleibt, sind schwere Arme und gute Laune.

Calbe l "Die Resonanz der Gäste ist großartig und die Stimmung bei den Teams sowieso", freut sich Christel Löbert. Die Kanu-Abteilungsleiterin pendelt am Sonnabend immer wieder von einem Ende des Festufers zum anderen. Die 48-Jährige koordiniert, informiert und bleibt auch immer wieder stehen. Und das aus gutem Grund: Schließlich gehört neben dem eigentlichen Wettkampf ein Schwatz mit Freunden und Bekannten, die ebenfalls den Weg ans Ende der Kleinen Fischerei fanden, zum Flair des Spektakels dazu. "Auch Petrus meint es dieses Jahr gut mit uns", sagt Löbert.

In ihren Pavillons stärken sich die knapp 300 Teilnehmer mit fester und flüssiger Nahrung, schließlich braucht es ordentlich Muskelkraft, um den Zehner-Mannschaftskanadier über 200 Meter in Schwung zu halten und immer einen Paddelschlag weiter zu sein als der Kontrahent.

"Der Spaß steht ganz klar im Vordergrund, doch ein Sieg kann es dann auch schon sein", meint Christa Hofmann von den Calbenser "Zinkern", die zuletzt 2010 aufs Treppchen kamen. In diesem Jahr reichte es jedoch nicht für die Mannschaft, um zu den drei Besten zu zählen.

Zum fünften Mal holten sich die "Bornschen Söckchen" (Handballerinnen aus Borne) in der Saalestadt den Sieg. Bei den Männern waren die "Hägebachpiraten" das erste Mal an den Start gegangen. Die Gewichtheber aus Samswegen stellten ihre Muskelkraft am Paddel unter Beweis und landeten auf Anhieb auf dem zweiten Platz. Enttäuschung dagegen bei den "Weinberger Strolchen" (Anwohner des Weinberges) mit ihren markanten Bommelmützen, bei denen es 2014 nicht für eine Platzierung reichte. Das "Team Havanna" räumte bei den Männern und im Mix gleich doppelt ab.

In der morgigen Ausgabe finden Sie weitere Impressionen des 9. Calbenser Dickbootcups mit seinen Umfeldaktionen.

 

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