Mit dem 9. Dickbootcup haben die Calbenser Kanuten am Sonnabend für ausgelassene Volksfeststimmung am Saaleufer gesorgt. Dabei rührten die Teilnehmer nicht nur die Saale um, sondern zeigten sich auch an Land bei sportlichen Wettkämpfen kämpferisch. Die Organisatoren zeigen sich sehr zufrieden.

Calbe l "Wir haben das bei einer anderen Veranstaltung gesehen und probieren es zum ersten Mal bei uns aus", sagt Kanu-Abteilungsleiterin Christel Löbert.

Pilzpfanne war wieder als erstes Essen ausverkauft

Gemeint ist das Tauziehen, zu dem die Calbenser Kanuten alle teilnehmenden Mannschaften aufforderten. In mehreren Durchgängen wurde um jeden Zentimeter hart gekämpft. Die Gegner schenkten sich nichts. Selbst der absichernde Rettungsdienst musste bei einer jungen Frau wegen einer leichten Verletzung eingreifen.

Bei so viel Einsatz kam naturgemäß großer Hunger auf. Selbstgebackener Kuchen, Kaffee, allerlei Getränke, Gegrilltes und nicht zuletzt die von vielen sehnsüchtig erwartete Pilzpfanne - "Zu den späten Abendstunden wurde bei uns das Essen knapp. Und wir hatten keineswegs wenig zur Verfügung", meint Christel Löbert. Dies deutet sie als positives Zeichen, dass es Teilnehmern und Gästen geschmeckt hat. Sämtliche Einnahmen kommen der rührigen Kinder- und Jugendarbeit der Abteilung der Turn- und Sportgemeinschaft (TSG) Calbe zugute.

Auch bei den kleinsten Besuchern kam keine Langeweile auf. Neben einer Hüpfburg wurden lustige Spiele und Kinderschminken organisiert.

Familie Berner sorgte auch in diesem Jahr für die passende Moderation und musikalische Umrahmung.

Nach den Preisverleihungen feierten die Kanuten mit ihren zahlreichen Gästen noch ausgelassen bis weit in die Nacht hinein. "Als wir gegen 1 Uhr die Musik abschalteten, gab es schon einigen Protest, auch aus den eigenen Reihen", gibt Christel Löbert zu. Doch wie sagt schon der Volksmund: Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist - und sich auf den 10. Dickbootcup im kommenden Jahr freuen.

   

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