Groß Rosenburg l "Die Farbe von Eierschalen hängt nicht von der Gefiederfarbe ab. Denn manche Hühner mit braunen Federn legen weiße Eier, genauso wie Weiße auch braune Eier legen", klärt Geflügelzüchter Heinz Armin Sixdorf auf. Bei Ausstellungen zeigt er zur besseren Anschauung verschiedene Eiersorten, die weiß, braun und sogar grün sind.

Wie erkennt man aber, welche Rasse welche Eierfarbe legt? Die Antwort klingt im ersten Moment nach Geflügelzüchterlatein: "Man kann es an den Ohren erkennen. Besser: an der Farbe der Ohrläppchen."

Unter den Federn, die die Gehörgänge der Tiere verdecken, befinden sich kleine Ohrläppchen, an deren Färbung man die Farbe der Eier ablesen kann. Sind sie dunkel, ergibt sich ein braunes Ei. Und sind sie weiß, ist es das Ei auch. "Die Farbe der Eier hängt von den Genen der Hühner ab", sagt Sixdorf.

Wen es beispielsweise nach naturgrünen Eiern verlangt, braucht bloß die Geflügelzüchter zu fragen. Die aus den Anden stammenden Araucana-Hühner legen welche. In Rosenburg steuerte sie Vereins-chef Edmund Naunapper bei.

Sein Verein war in den "Rosenburger Hof" umgezogen, weil das bisherige Domizil "Goldenes Schiffchen" in Breitenhagen nach der Flut kaputt ist und man für Lödderitz` teil sanierte Festscheune keine Genehmigung für eine Geflügelschau erhalten hätte.

Bei der Geflügelschau wurde sechs Mal die Bewertung "vorzüglich", 18 Mal die Note "hervorragend" vergeben. Die 43 Aussteller kamen nicht nur aus dem Lödderitz/Breitenhagener Verein, sondern aus der ganzen Umgebung. Auf die Präsentation von Wassergeflügel musste wegen der Vogelgrippe verzichtet werden.

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