
Die neue Elbbrücke in Schönebeck wächst weiter. Nachdem der 73 Meter hohe Pylon 2011 fertiggestellt wurde, wird in diesem Jahr der Brückenteil montiert, der die 185 Meter des Flusses überspannt. Besonders daran ist, dass die einzelnen Bausteine von der Elbe aus eingesetzt werden.
Schönebeck l Als eine "spektakuläre" Sache für Schönebeck betitelt Uwe Langkammer den Bau der neuen Elbbrücke. War es im vergangenen Jahr das stetige Wachsen des rund 70 Meter hohen Pylons, das die Zaungäste in die Barbyer Straße gelockt hat, so wird es in diesem Jahr weitere imposante Momente geben, die kaum zu übersehen sind. Denn vermutlich im Februar schon beginnt die Montage der Stahlteile direkt über der Elbe. "Dafür werden die einzelnen Bausteine vom Wasser aus mit einem Kran verbaut", erklärt der Leiter der Niederlassung Mitte des Landesbetriebs Bau.
"Die Herstellung der Brücke über dem Fluss inklusive des Einbaus der Stahlseile wird der faszinierendste Arbeitsabschnitt in diesem Jahr", betont Langkammer deshalb. Insgesamt werden mit der Brücke 185 Meter der Elbe überspannt. Das werden am Ende neun Seile leisten. Innerhalb von vier Monaten, so der Niederlassungsleiter, werden die einzelnen Teile der Stahlkonstruktion von ihrem Herstellungsort Darmstadt (bei Frankfurt/Main) per Schwerlasttransport in den Schönebecker Hafen Frohse geliefert. "Von dort aus werden diese mit dem Schiff zur Brücke gebracht", berichtet Langkammer. Ein Objekt ist seinen Ausführungen nach circa 20 Meter lang.
Insgesamt werden in diesem Jahr zehn Bauabschnitte realisiert. Diese ergeben sich aus der Unterteilung mit den Pfeilern, die 2011 fertiggestellt worden sind. "Die Unterbauten auf beiden Elbseiten sind fertig", sagt Langkammer in diesem Zusammenhang. Auffällig sind dabei zwei Trennpfeiler jeweils auf der Nord- und Südseite. "Diese sehen wuchtig aus", beschreibt er die Stützen, die für die Übergangskonstruktion gedacht sind, um Längenänderungen aufgrund der Witterung auszugleichen. In der Elbe selbst befinden sich im Übrigen keine solcher Pfosten, um den Schiffsverkehr nicht zu beeinträchtigen.
"Die Brücke selbst wird sich neun Meter über dem höchsten schiffbaren Wasserstand der Elbe befinden", geht Langkammer auf die Dimensionen der Überführung ein. Auffällig ist dabei vor allem das Ausmaß des Pylons. "Er hat jetzt seine endgültige Höhe von 73 Metern erreicht", sagt er. Ab der Höhe des Brückenbaus ist dieser hohl, verrät er kein Geheimnis. "Der Pylon muss komplett begehbar sein, weil von innen einerseits die Stahlseile montiert werden müssen und andererseits muss der Bau alle sechs Jahre Prüfungen durchlaufen", erklärt Uwe Langkammer.
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Der Tunnel kommt doch ....! Die Typen vom BUND (die noch auf Kosten der Steuerzahler agieren) machen die ganze Thematik TUNNEL um das doppelte teurer. Das diese "Fraktion" nicht endlich beiseite geschoben wird, ist mir unverständlich. Was ist das bloß für eine Gesellschaft ?! Zu DDR-Zeiten war dieser tunnel im Gespräch, weil er gebraucht wurde und gebraucht wird. Nur mit dem Unterschied, die DDR hatte kein Geld. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen die Sache durchziehen !
Vergesst die inzwischen verschwundenen Museen nicht! Da gehen große Kostbarkeiten verloren - wie im Fall des in Sachsen-Anhalt einmaligen und großen Natur- und Völkerkunde-Museums "Julius Riemer" in Wittenberg. Das hat inzwischen geschlossen und es steht in den Sternen, ob es je wieder in annähernd der Größenordnung zu sehen sein wird wie bisher. Siehe auch www.riemer-museum.de - die Webseite der Bürgerinitiative, die versucht, das Museum zu retten. Dort gibt es auch eine Fotogalerie (im Aufbau) über die breit gefächerte Sammlung kostbarer und kostbarster Zeugen der Entwicklung des Lebens und vor allem der Menschheitskultur.