Staßfurt (rki) l Die Bürgerinitiative Bezahlbares Abwasser dringt darauf, dass die Sitzungen der Verbandsversammlung des Wasser- und Abwasserzweckverbandes (WAZV) Bode-Wipper Staßfurt nicht mehr um 16.30 Uhr stattfinden, sondern später. Damit könnte auch den Berufstätigen eine Teilnahme ermöglicht werden, sagte Heidemarie Lindenberg.

Das lehnte WAZV-Geschäftsführer Andreas Beyer mit dem Hinweis ab, dass sich andere Termine sehr schlecht finden ließen, weil die Vertreter der Mitgliedskommunen auch in den Stadt- und Gemeinderäten mitarbeiten. Und auf den Hinweis, die Bürgerfragestunde nicht an den Anfang der Beratungen zu stellen, sondern an das Ende, sagte Beyer, die Gemeindeordnung empfehle den Anfang als Regelfall.

Daraufhin musste er sich von der stellvertretenden Vorsitzenden der Initiative, Petra Pollnow, anhören: "Bürgerfreundlich sind Sie damit nicht. Das geht so nicht!" "Was Sie hier demonstrieren, hat mit Bürgerfreundlichkeit nichts zu tun", meinte auch Peter Hattwig von der Bürgerinitiative.

"Das steht zwar so in der Gemeindeordnung. Aber wir nehmen das noch mal mit. Das werden wir noch mal diskutieren", sicherte ihr der stellvertretende Vorsitzende der WAZV-Verbandsversammlung, Güstens Bürgermeister Helmut Zander (SPD), zu.

Groß Börneckes Ortsbürgermeisterin Ethel-Maria Muschalle-Höllbach regte eine bessere Terminabstimmung mit den Kommunen an.

"Der WAZV-Sitzungsplan für 2014 liegt bereits vor", sagte Zander. "Der ist im Internet aber gar nicht abrufbar", monierte Hattwig.

"Die Internet-Präsentation des Verbandes wird zurzeit überarbeitet. Dabei werden diese Dinge berücksichtigt", versprach der WAZV-Geschäftsführer und teilte den Mitgliedern der Bürgerinitiative den 28. Januar 2014, 16.30 Uhr, gleich als nächsten Sitzungstermin mit.