Egeln (thö) In den Mitgliedsgemeinden der Egelner Mulde wird zurzeit in den Brandschutz investiert. Die Verbandsgemeinde lässt die Löschwasserentnahmestellen für die Feuerwehren erneuern, reparieren oder neu anlegen. Denn die Versorgung mit Löschwasser ist in den Orten in jeder Straße nicht überall problemlos gewährleistet, beschreibt der Verbandsgemeindebürgermeister das Problem.Zwar gebe es mit der Bode auch offene Gewässer, die die Feuerwehr im Einsatzfall nutzen kann, bestätigt Michael Stöhr. Allerdings sind die Ufer für die Feuerwehr mit der schweren Technik ohne bauliche Veränderungen kaum nutzbar. Mit der Tragkraftspritze, einer mobilen Pumpe, müssen die Feuerwehrleute im Ernstfall dicht an ein offenes Gewässer ran, um die Saugleitung noch ins Wasser zu bekommen, schildert er.Das Problem Löschwasserversorgung wurde Feuerwehrleuten und Lokalpolitikern erst richtig bewusst, als es 2012 bei einem Brand in Westeregeln Probleme mit der Wasserversorgung gegeben hatte. Erst nach längerer Zeit gelang den Feuerwehrleuten damals, die Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke aufzubauen.Damit ähnliche Szenarien sich nicht wiederholen, hat die Verbandsgemeinde die Löschwasserversorgung auch im Haushaltsplan mit einer entsprechenden Priorität versehen. Allein 70 000 Euro sieht der Etatplan in diesem Jahr für diesen Bereich vor. In den kommenden Jahren soll sich der Betrag jährlich noch verdoppeln. Dringender werde die Problematik, weil die Trinkwasserleitungen mit ihrem Hydrantennetz immer weniger Wasser liefern, sagt Michael Stöhr. Mehr dazu am Freitag in der Volksstimme und im E-Paper.