In neuen Trikots wollten die Könnigder Freizeitkicker beim eigenen Turnier jede Menge Bälle in die neuen Tornetze schießen. Dies gelang ganz gut. Im Abschlussklassement sprang der zweite Platz unter zehn Mannschaften heraus.

Könnigde l Der Ausnahmezustand herrschte am Tag der Arbeit an der Ortsausfahrt von Könnigde in Richtung Wollenhagen. Nur im Schritt-Tempo war die beiderseits zugeparkte Passage am Sportplatz zu passieren. Der Fußballfreizeitverein "Ackerfurche Könnigde" (AFK) hatte am 1. Mai zum Fußballturnier eingeladen.

"So viele Fußballer hatten wir noch nie hier"

Michael Raue, AFK-Manager

Erstmals beteiligten sich zehn Mannschaften an dem traditionellen Wettbewerb für Freizeitteams. "So viele Fußballer hatten wir noch nie hier", erklärte AFK-Manager Michael Raue. Aus diesem Grund musste auch der Spielmodus geändert werden. Wegen der großen Teilnehmerzahl wurden zwei Gruppen gebildet. Die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe qualifizierten sich für das Halbfinale.

Ihr eigenes Turnier hatten die AFK-Kicker zuvor noch nie gewonnen. Mit neuen Trikots, die von der Ortschaft zur Verfügung gestellt wurden, sollte am vergangenen Donnerstag der Siegerpokal in Angriff genommen werden. Nicht nur Ortsbürgermeisterin Elke Freivogel, die zudem für neue Tornetze gesorgt hatte, drückte die Daumen.

Mit dem Einzug ins Halbfinale gelang der Ackerfurche der erste Schritt. Hier warteten die Grünenwulscher Koppelkicker. Nach torlosem Spiel samt Verlängerung musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen. Nach einem 4:3 stand Könnigde im Finale. Im zweiten Semifinale unterlag Traktor Badingen dem Team aus Kremkau mit 0:1.

Im Finale mussten die Gastgeber dann doch einem Besseren den Vortritt lassen. Sie unterlagen Kremkau mit 0:3. Im Spiel um Platz drei siegte Badingen gegen Grünenwulsch mit 2:0. Als bester Torwart wurde Justin Miemel von den Grünenwulscher Koppelkickern geehrt.

Im Anschluss feierten alle Mannschaften gemeinsam. Die AFK-Spielerfrauen hatten sich wie gewohnt um die Versorgung gekümmert. Alle Beteiligten zeigten sich zufrieden, auch wenn es nicht für Ackerfurche Könnigde zum ersten Sieg im eigenen Turnier gereicht hatte.