Stendal (ge) l "Die Wanderschuhe sind geputzt, die Fahrradkette ist geölt, die Pferde sind gestriegelt - die Saison ist eröffnet. Also nichts wie raus in die Natur!" Das empfielt der Altmärkische Tourismusverband denn: "Die Altmark, Sachsen-Anhalts schöner Norden, bietet für Aktive vielfältige Betätigungsfelder", ist Verbandsgeschschäftsführerin Mandy Hodum überzeugt und weiß das auch zu begründen.

"Wohl auf keine andere Art kann man der Natur näher kommen. Und wo lässt es sich das besser genießen, als in der weiten, flachen Landschaft der Altmark? Siebzehn Orte der Region haben sich als ,Altmärkische Wandernester` ganz diesem Thema verschrieben und weisen besonders reizvolle Strecken aus."

Zu diesen "Wandernestern" gehören seit 2014 auch Arneburg, Bretsch, Ziemendorf, Beetzendorf und Kamern. Zusammengenommen bieten sie 900 Kilometer Wege, die Wanderfreunde unter die Sohlen nehmen können. Unter www.naturfreude-erleben.de sind passende Angebote zu finden.

Ein zweiter touristisches Höhepunkt, den die Altmark bietet, sind die Angebote für Reiter. "Altmark ist Reiterland", sagt die Tourismsuverbands-Chefin selbstbewust. Das kann sie auch sein, denn in der als "Pferdefreundliche Region" ausgezeichneten Altmark findet sich mit 1600 Kilometern eines der größten zusammenhängenden Reitwegenetze Deutschlands. Die Reiterhöfe in der Region bieten für Jung und Alt, für Anfänger wie Fortgeschrittene die Möglichkeit, ihrem Vergnügen nachzugehen. Die neue Broschüre "Reiterland Altmark" ist beim Tourismusverband erhältlich. Tourenvorschläge sind auch im Internet unter www.vfdnet.de verfügbar.

Da aller guten Dinge drei sind, und die Altmark bei Urlaubern auch damit wirbt, "Aktiv-Mark" zu sein, empfielht sie sich auch Radtouiristen als lohnen des Ziel. Mandy Hodum: "Insbesondere entlang des Elberadweges hat sich eine gute Infrastruktur mit Sehenswürdigkeiten, Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeiten entwickelt. Wer auf Qualität setzt, geht bei den nach ADFC-Kriterien Bed Bike zertifizierten Betrieben auf Nummer sicher." Dieses Zertifikat wird nach einer Prüfung des jeweiligen Angebots vergeben. Anbieter, die sich der Prüfung unterziehen möchten, können sich jetzt auch an den Tourismusverband Altmark wenden.

Der Elberadweg gehört zu den beliebtesten Radwanderrouten Europas. Nach der Hochwasserkatastrophe des vergangenen Jahres, werden an einigen Stellen zwar noch Arbeiten ausgeführt. Dem Radelspaß tut dies aber keinen Abbruch, denn gut ausgeschilderte Umleitungen führen ebenfalls über reizvolle Strecken. Unter dem Motto: "Radlerland Altmark" laden die Angebote um den 500 Kilometer langen Altmarkrundkurs ein. Er ist Kern eines umfangreichen Radwandernetzes, das die gesamte Region zwischen Salzwedel und Tangermünde erfasst. Wer den Altmarkrundkurs abkürzen möchte, kann dies auf der Milde-Biese-Tour von Arendsee über Kalbe und Gardelegen bis nach Letzlingen. Im Osten der Region führt der Havel-Radweg von der Quelle bis zur Mündung durch die Länder Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt.

Weitere Informationen zu den touristischen Angeboten bietet das Internet unter www.altmarktourismus.de. Auskünfte gibt auch der Tourismusverband Altmark unter Tel: 039322/3460.

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