Das Lichterfest im Wildpark Weißewarte war am Wochenende ein voller Erfolg. Nicht nur für die Besucherstatistik. Rund 750 Gäste genossen ein buntes Fest, waren beim großen Laternenumzug dabei und blieben bis zum ersten Höhenfeuerwerk im Wildpark.

Weißewarte l Mit Einbruch der Dunkelheit begann sogar der Himmel rot zu leuchten, als am Sonnabend in Weißewarte das Lichterfest gefeiert wurde. Während es am Nachmittag noch kreative und unterhaltsame Angebote bei Tageslicht gegeben hatte, verwandelte sich der beliebte Familienpark zum Abend in ein Meer aus Lichtern und Feuerschein.

Die bunten Lichter und Lampions der Kinder waren im ganzen Park verteilt, ebenso Schwedenfeuer, Lichterketten und die kleinen Talglichter in Papiertüten, die Wege und Plätze säumten. Auch weiße Stoffgespenster hingen in den Bäumen.

"Ohne die vielen fleißigen Helfer, die jedes Mal mit anpacken, könnte so ein Fest gar nicht stattfinden", sagte Wildpark-Leiterin Annette Friedebold. Sie erinnert sich noch an die ersten Veranstaltungen im Herbst, als das Lichterfest gerade mal 200 Gäste anlockte. In den vergangenen Jahren seien es beständig mehr geworden, blickte sie zurück.

Höhepunkte wie die imposante Feuershow des Magdeburger Künstlers Leon tragen sicher zur Attraktivität des Lichterfestes bei, einen großen Anteil hatte aber sicher auch das allererste Höhenfeuerwerk im Wildpark.

Der Tangerhütter Unternehmer Ingo Elsner stellte es mit seinen Helfern auf die Beine und bekam nach minutenlangen Raketenfolgen in allen Feuerwerksfarben kräftigen Applaus. An den Feuertonnen, die aus ausgedienten Waschmaschinentrommeln von Wildparkmitarbeitern selbst gebaut worden waren, konnte Stockbrot geröstet werden, es lockten viele bunte Stände mit stimmungsvollen Angeboten und nicht zuletzt auch manche Leckerei.

Um die Tiere mit dem Feuerwerk nicht zu sehr unter Stress zu setzen, wurden sie in den nahe gelegenen Gehegen in Gebäude gebracht.

Für Weißewartes Ortsbürgermeister und Landtagsmitglied Detlef Radke war das Lichterfest eine schöne Bestätigung für den Kurs, den der Ort vor vielen Jahren eingeschlagen hatte: Den Wildpark auch über die Region hinaus bekannt zu machen ist gelungen, heute kommen auch immer mehr Gäste von weiter weg, etwa aus der Magdeburger und Jerichower Region sowie aus dem Stendaler Umland nach Weißewarte. Von rund 750 Gästen war selbst er beeindruckt und hatte auch schon einen weiteren Rekord im Auge: "Bis Jahresende dürften wir die 30 000 Besucher für dieses Jahr noch voll machen", sagte er. Letztes großes Highlight in diesem Jahr wird das Nikolausfest am 6. Dezember sein. Aber auch in der kalten Jahreszeit sei der Park täglich für Besucher geöffnet, betonte Annette Friedebold.

   

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