48 Bismarker Grundschüler erkundeten gestern Vormittag die evangelische Stadtkirche. Zwölf Stationen waren zu absolvieren. Der Projekttag stand unter dem Motto "Schule macht Kirche".

Bismark l Wie sieht der Grundriss der Bismarker Stadtkirche aus? Wie viele Bankreihen stehen in der Kirche? Oder: Welche Farben verbindet man mit dem Klang der Orgel? Diese und weitere Fragen hatten gestern Vormittag 48 Drittklässler der Bismarker Grundschule zu beantworten. In der Stadtkirche waren zwölf Stationen (Denksteine) zu absolvieren, die die Mädchen und Jungen in Vierer- oder Fünfergruppen selbstständig abzulaufen hatten. Unter dem Motto "Schule macht Kirche" wurden die Grundschüler fächerübergreifend gefordert.

Es wurde gezeichnet, gerechnet und gegrübelt

An jeder Station erfuhren die Drittklässler zunächst Wissenswertes zum Altar, zur Orgel, zu den Glasfenstern oder zum Taufstein. Die Informationen waren letztlich mit einer Aufgabenstellung verbunden. Es wurde gezeichnet, gerechnet und gegrübelt. Eine der Stationen befand sich außerhalb der Kirche. Hier musste mit einem Maßband das gesamte Bauwerk vermessen werden. Die Meßergebnisse wurden auf ein Blatt Papier übertragen und es entstand im entsprechenden Maßstab der Grundriss der Stadtkirche.

"Im Rahmen dieser Erlebnispädagogik wollen wir die Kirche für die Grundschüler fassbar machen", erklärte Religionslehrerin Antje Walther am Rande des gestrigen Projekttages. Bei der Umsetzung des Projektes wurde sie von der Lehrerschaft der Bismarker Grundschule sowie von Kirchenmusikerin Susanne Reischel unterstützt. Die Grundschüler hatten sichtlich ihren Spaß am Erkunden der Stadtkirche.

 

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