Tangermünde ( aho ). 23 Feuerwehrmänner und -frauen aus Wehren des Abschnitts Tangermünde waren dabei, als es vor wenigen Tagen darum ging, Wissen auf dem Gebiet des Atemschutzes zu erweitern und zu festigen.

Einen Sonnabend opferten die Männer und Frauen für die ehrenamtliche Sache. Von 8 bis 14. 30 Uhr waren sie dafür im Einsatz, im Notfall Leben retten und helfen zu können.

Als Ausbilder fungierten Andreas Bahr, Michael Classe, Steffen Buddy und Sebastian Kempe. Diese vier Mitglieder der Tangermünder Feuerwehr trainierten einen Tag lang mit den Teilnehmern des Weiterbildungskurses den richtigen Umgang mit der Atemschutztechnik der Feuerwehren und das korrekte Verhalten im Fall, dass einer der Atemschutzgeräteträger selbst zum Notfall wird.

Los ging es am Vormittag mit dem theoretischen Teil. Die Kameraden aus Miltern, Storkau, Buch und Tangermünde, die sich für diese Ausbildung angemeldet hatten, erfuhren unter anderem, aus welchen Gründen es beim Einsatz mit Atemschutzgerätetechnik zu Unfällen kommen kann und vor allen auch, wie sie darauf reagieren müssen.

Zur Umsetzung des theoretischen Wissens in die Praxis ging es später in das Gerätehaus der Tangermünder Wehr. Im Stationsbetrieb übten die 23 Kameraden bestimmte Handlungsabläufe im Atemschutznotfall. Sie lernten die Ausrüstung eines Sicherheitstrupps kennen, zu der sowohl die persönliche Schutzausrüstung als auch technische Hilfsmittel gehören.

Nach dem Mittagessen ging es bei einer praktischen Einsatzübung in den Kellern von Stadtverwaltung und Stadtwerken dann richtig zur Sache. Unter fast realen Bedingungen testeten die Männer und Frauen hier die Umsetzung des kurz zuvor erlernten Wissens.

In kleinen Gruppen begaben sie sich unter Einsatz der Atemschutzgeräte in die Kellerräume der beiden Gebäude, hielten Funkkontakt zur Außenwelt und versuchten, das Wissen praktisch umzusetzen.

Wie gut all das beim ersten Mal funktionierte, wurde später am Gerätehaus ausgewertet.

Ende des Jahres soll aufbauend auf diese Ausbildung ein weiterer Lehrgang angeboten werden.