Stendal. Die Stendaler sind am Sonntag dem Aufruf des Deutschen Roten Kreuzes ( DRK ) anlässlich des Weltblutspendetags gefolgt : Etwa 150 Blutspender fanden sich dazu im Rudolf-Hildebrand-Gymnasium ein, um ihren Beitrag zu leisten. Fünf Schwestern des DRK betreuten die Spender und standen zur medizinischen Beratung zur Verfügung. Eine Versorgungsgruppe hatte in den Schulräumen ein Buffet mit Snacks und Getränken eingerichtet – eine Art " Entschädigung " für die Blutspender. Von 18 Jahren aufwärts nahmen alle Generationen die Chance wahr, etwas Gutes zu tun. Erstspender und Mehrfachspender, junge wie ältere Leute trafen an diesem Vormittag aufeinander.

Die Blutkonserven und die dazugehörigen Blutproben, welche zur Qualitätsuntersuchung und zum Feststellen von eventuellen Krankheiten zeitgleich abgenommen wurden, stehen schon 24 Stunden später zu medizinischen Zwecken zur Verfügung.

Doch vor dem Spenden mussten die Kandidaten Formulare ausfüllen und Tests bestehen. Fragen zur Gesundheit und soziale Kriterien bildeten den Rahmen für die Bestandsaufnahme. Denn nicht jeder Spendenwillige ist wirklich als Blutspender geeignet : Drogenabhängigen, Kriminellen, Prostituierten, Blutkranken und Homosexuellen ist eine Blutspende untersagt.

Trotz allem kommen auch unter der Woche täglich 120 bis 180 Menschen zu den Blutspendeterminen des Schwesternteams. Zwischen den Spenden müssen die Spender jedoch eine Schonfrist von mehreren Wochen verstreichen lassen, um erneut spenden zu können. In der Regel vertragen die Spender die Blutentnahme gut. Benommenheit, aber auch kurze Ohnmachten gibt es in Einzelfällen dennoch. Doch zur Stärkung von Geist und Körper stand das Versorgerteam stets bereit.

Blutspender werden deutschlandweit gesucht. Informationen zum Thema Blutspende bietet das Deutsche Rote Kreuz unter der kostenlosen Info-Hotline ( 08 00 ) 1 19 49 11.