Berlin/Bismark l Für Eduard Stapel kam die Nachricht des Wochenendes vom längst geschlossenen Berliner Flughafen Tempelhof. Der Film des Regie-Duos Ringo Rösener und Markus Stein mit dem Bismarker Ortsbürgermeister als einem der Hauptakteure in "Unter Männern - Schwul in der DDR" landete auf dem schwul-lesbischen Festival-Wettbewerb der Berlinale, dem Teddy-Award, einen famosen Achtungserfolg als einer von drei nominierten Streifen für die Teddy-Trophäe. Man war sportlich gesehen ins Finale gekommen von zwölf Dokumentar-Festival-Filmen und über 5000 eingereichten Arbeiten aus der ganzen Welt.
Und ganz sportlich nahm es Stapel, dass er damit zu den Platzierten und nicht zum Sieger aus Uganda "Call me Kuchu" gehörte: "Wenn ein Film eine so wichtige politische Aussage wie der Gewinner hat, dann ist das immer verdient, wenn er gewinnt. Unser Platz ist doch ein Volltreffer."
Stapel, der bei der Preisvergabe nicht in Berlin sein konnte, erinnert sich gern an die Dreharbeiten mit Rösener und Stein. "Es waren ganz entspannte und sehr schöne Drehtage mit den Regisseuren." In dem Film, in welchem neben Stapel weitere sechs Männer wie etwa Frank Schäfer - Sohn des DDR-Schauspielers Gerd E. Schäfer - über das Schwulsein in der DDR berichten, führt der Bündnis-90-Grünen-Politiker an seinen authentischen Lebens-Schauplätzen vor, wie absurd und wirklichkeitsfremd er und sein Umfeld auch von der Staatssicherheit ausgeleuchtet worden sind. Rösener und Stein empfanden umgekehrt die Männer wie Stapel oder Schäfer vor der Kamera "sehr souverän und auch spontan" bei den Dreharbeiten. Es habe riesigen Spaß gemacht, und dann mit dem Film auf der Berlinale zu landen, "ist ein einmaliges Erlebnis". Deshalb empfand auch Rösener, wie er bei der Gala in Berlin erzählte, die Nominierung "einzigartig, einfach grandios. Ich bin überwältigt."
Er ist als Sanierer nach Stendal geholt worden: Der Berliner Elimar Brandt soll die Borghardt-Stiftung vor dem Untergang retten. Im März stand sie kurz vor der Insolvenz... weiterlesen
Stendal l Mit dem Kleingärtnern ist es wie mit jedem Steckenpferd: Die Grundregeln, um es "artgerecht" reiten zu können, beherrscht jeder. Es sind immer die selben... weiterlesen
40 flugbegeisterte Männer und Frauen aus dem Norden Deutschlands nahmen von Himmelfahrt bis Sonntag am Fliegerlager in Stendal-Borstel teil... weiterlesen
Greifbare Lösungen gab es nach dem Gespräch von Justizministerin Angela Kolb mit Inselern keine. Aber die Verabredung, weitere Gespräche zu führen... weiterlesen
![]() |
2. Ausstellung "LebensArt – Erlesenes & Schönes für Haus und Garten" auf dem Bismarckchen... weiterlesen
Tausende Besucher lockte die 22. Modellflugschau am Himmelfahrtstagauf das Vereinsgelände des... weiterlesen
12. Spargelhoffest der Familie Heinl in Plätz. Hier klicken für die Bilder. weiterlesen
Magdeburg l Der Mann, der am 9. November 2007 gegen 17 Uhr einer Sparkassenmitarbeiterin in der... weiterlesen
Der Tunnel kommt doch ....! Die Typen vom BUND (die noch auf Kosten der Steuerzahler agieren) machen die ganze Thematik TUNNEL um das doppelte teurer. Das diese "Fraktion" nicht endlich beiseite geschoben wird, ist mir unverständlich. Was ist das bloß für eine Gesellschaft ?! Zu DDR-Zeiten war dieser tunnel im Gespräch, weil er gebraucht wurde und gebraucht wird. Nur mit dem Unterschied, die DDR hatte kein Geld. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen die Sache durchziehen !
Vergesst die inzwischen verschwundenen Museen nicht! Da gehen große Kostbarkeiten verloren - wie im Fall des in Sachsen-Anhalt einmaligen und großen Natur- und Völkerkunde-Museums "Julius Riemer" in Wittenberg. Das hat inzwischen geschlossen und es steht in den Sternen, ob es je wieder in annähernd der Größenordnung zu sehen sein wird wie bisher. Siehe auch www.riemer-museum.de - die Webseite der Bürgerinitiative, die versucht, das Museum zu retten. Dort gibt es auch eine Fotogalerie (im Aufbau) über die breit gefächerte Sammlung kostbarer und kostbarster Zeugen der Entwicklung des Lebens und vor allem der Menschheitskultur.