Wanzleben ( skr ). Der Sondereinsatz von Verkehrserziehern und Pädagogen begann gestern morgen zum Unterrichtsbeginn im Wanzleber Börde-Gymnasium. Rund 100 Fünftklässler wurden traditionell bei dem Projekttag " Verkehrserziehung " mit den Gefahren im Straßenverkehr vertraut gemacht. Die Aktion wurde in diesem Jahr auch wieder vom ADAC im Rahmen der Initiative " Achtung, Auto " unterstützt. Auch die Verkehrswacht aus Völpke waren mit vier Mitarbeitern vor Ort.

Bei einem Fahrradparcours mussten die Schüler die Strecke nach einem bestimmten Schema und Zeit absolviert haben. Mit den von der Verkehrswacht gestellten Rädern wechselten die Schüler die Spur, wichen Hindernissen aus und durften dabei freilich den " Schulterblick " nicht vergessen. Wie die Mitarbeiter der Verkehrswacht am Ende des Tages feststellten, beherrschten die meisten Kinder die geforderte Situation. Die besten drei Mädchen und Jungen jeder Klasse wurden übrigens jeweils mit einer Urkunde und einer Medaille ausgezeichnet. " Das Meistern dieses Parcours soll für die Schüler eine Herausforderung darstellen ", sagte Heidi Kiepke von der Deutschen Verkehrswacht Börde. Eine ADAC-Mitarbeiterin hatte eine andere Station auf dem ehemaligen Rewe-Parkplatz aufgebaut. Sie legte gemeinsam mit den Fünftklässlern eine Vollbremsung in einem Kleinwagen einmal bei 30 km / h und einmal bei Tempo 5 hin. Damit sollten die Schüler die lebensrettende Funktion des Gurtes nachvollziehbar erklärt bekommen. Die Schüler lernten, dass sich Insassen eines Pkw schon bei einer Vollbremsung bei geringen Geschwindigkeiten schwere Verletzungen zu ziehen können, wenn sie nicht angeschnallt sind. Neben einem Go-Kart mit der sogenannten " Rauschbrille " konnten sich die Schüler aber auch auf einem Reaktionstest-Fahrrad ausprobieren. Der Projekttag wurde wie in jedem Jahr größtenteils von den ehrenamtlichen Helfern der Verkehrswacht gestaltet.