Wernigerode I Die Wernige--röder wählen am 12. April, ihren Oberbürgermeister. Im Vorfeld will die Volksstimme von den Kandidaten wissen, wie sie die Stadt voranbringen wollen.

Die Gesellschaft überaltert. Wie wollen Sie Wernigerode für junge Familien attraktiv machen?

Peter Gaffert (parteilos): Auch Wernigerode wird älter und darauf müssen wir uns einstellen. Um für junge Familien attraktiv zu sein, brauchen wir gute Arbeit, angemessenen Wohnraum und gute Kinderbetreuung. All das können wir bieten - diese Vorzüge möchte ich künftig noch stärker ausbauen. Wir stehen in harter Konkurrenz zu den größeren Städten in der Umgebung, die auf junge Menschen grundsätzlich eine höhere Anziehungskraft als Kleinstädte ausüben. Zunehmend spielt jedoch die Lebens- und Freizeitqualität eine größere Rolle - und wo ist die höher als in unserem schönen Wernigerode?

Michael Miede (Piraten): Wernigerode und die Ortsteile sollen in der Gesamtheit attraktiver werden. Darunter verstehe ich, bezahlbare Kinderbetreuung sowie bezahlbaren Wohnraum zu schaffen beziehungsweise zu erhalten.

Sabine Wetzel (B90/Grüne): Junge Familien brauchen Sicherheit, also Arbeit, eine bezahlbare Wohnung, gute Kinderbetreuung und Bildung. Aufgabe der Stadt ist es, dies zu unterstützen und Schulen und Kindergärten auf hohem Niveau zu sichern. Der Stadtrat hat das erkannt und nicht nur für die Kernstadt, sondern auch für die Ortsteile und gerade erst für Schierke wichtige Beschlüsse gefasst. Damit wir das Notwendige auch in Zukunft weiter finanzieren können, engagiere ich mich für einen soliden Haushalt und trete gegen die Geldverschwendung ein.

Mit dieser heutigen Folge endet unsere Serie "Mit den Kandidaten im Dialog". In der kommenden Woche setzen wir unsere Berichterstattung zur Wahl des Wernigeröder Oberbürgermeisters mit Porträts der drei Bewerber fort.

 

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