Ein vergnüglicher Ausflug führte die Knirpse der Kindertagesstätte "Am Bergeshang" kürzlich in den Heers. Dort entdeckten sie die Natur und einen wertvollen Schatz.

Blankenburg. Wo ist der Schatz? Vor dieser Frage standen die "Regenbogen"-Knirpse der Kindertagesstätte "Am Bergeshang". Vor einem gemeinsamen Ausflug mit ihren Geschwistern, Eltern und Erzieherinnen hatten die Mütter und Väter in liebevoller Arbeit im Blankenburger Heers einen wertvollen Schatz versteckt.

Voller Vorfreude wollten die Vier- und Fünfjährigen sofort mit der Suche beginnen, wurden aber gebremst. Schließlich fehlten ja noch einige Tipps, welche das Auffinden erleichtern sollten.

Natürlich gab es bei dem Abstecher in die Natur noch viel mehr zu entdecken. Waldexperte Horst Baczinsky hatte im Vorfeld Schautafeln an Bäumen angebracht, auf denen die einheimische Tier- und Pflanzenwelt zu sehen war.

Was wissen Eltern über die Waldfrüchte?

Vorgestellt wurde auch die Harzer Naturlandschaft. Dazu mussten die Eltern ihr Wissen über Dachs, Ringelnatter oder die Früchte des Waldes testen.

Überhaupt boten sich vor Ort unzählige Möglichkeiten, auch Felsen und Höhlen zu erforschen. Ordentlich austoben war an einem solchen Tag natürlich eingeschlossen. Gesungen wurde ebenso wie Fußball gespielt oder Stempel für die Harzer Wandernadel gesammelt.

Mit Spannung aber liefen die ersten Kinder bereits kurz nach der Ankündigung des versteckten Schatzes in Richtung Sandsteinhöhlen. Für sie war die Suche ein großes Abenteuer. Doch mit einigen interessanten Hinweisen fanden die Mädchen und Jungen ihren Weg durch den Wald.

Jeder wollte als Held enden und der erste sein, welcher die ersehnte Überraschung entdeckt. Schließlich sichteten die aufgeregten Schatzsucher eine schwarze Truhe in einer der zahlreichen Höhlen.

Erst als sich alle um diese versammelt hatten, wurde vorsichtig der Deckel geöffnet. Die Kinderaugen sagten mehr als tausend Worte: Der Anblick feinster Süßigkeiten ließ sie erstrahlen und weckte bei den Erwachsenen Erinnerungen an die eigene Kindheit.

Das geplante Picknick geriet dabei fast in Vergessenheit. Mit einem kleinen Lampionumzug machten sich alle auf den Heimweg, bepackt mit vielen neuen Eindrücken.

Ein Dankeschön geht an alle beteiligten Eltern, die Erzieherinnen und besonders an die Jüngsten, die sich pudelwohl fühlten.

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