
Eine besondere Strickaktion hat der "Verein für krebskranke Kinder Harz" ins Leben gerufen. Benötigt werden sogenannte "Lennys" - kleine Brustbeutel aus Wolle, die die sonst freiliegenden Katheter der kleinen Patienten aufnehmen. Die ersten Exemplare sind schon fertig.
Wernigerode. "Abends vor dem Fernseher ist eins fertig", sagt Karla Pätz und zeigt stolz einen dieser kleinen, bunten, von ihr gestrickten Brustbeutel. Gemeinsam mit ihren Mitstreiterinnen Rebekka Kolle und Ramona Freystein ist sie zurzeit im Strick- und Häkelfieber.
Die Täschchen - von den Frauen Lennys genannt - sind für einen guten Zweck bestimmt. Sie sollen krebskranken Kindern helfen, ihre Zugangs-Katheter, für viele Monate sonst dauerhaft aus ihren Körpern hängen, dort oft stören und die Haut reizen, aufzunehmen. "Hintergrund der Aktion ist, dass die Katheter oft frei am Bauch hin und herschwingen. Das ist für die Kleinen unangenehm", erläutert Rebekka Kolle, die "Erfinderin" der flauschigen Lennys. Die Täschchen "schubbeln" nicht mehr so auf der Haut. "Das ist für die Kinder deutlich angenehmer. Und ein zusätzlicher Schutz", so Rebekka Kolle.
Die junge Mutter engagiert sich im "Verein für krebskranke Kinder Harz" und hat eine Strickaktion ins Leben gerufen, um betroffenen Kinder aus der gesamten Region zu helfen. Einige fleißige Strickerinnen wie Helga Hase, Kerstin Haußdörfer und Ramona Freystein haben bereits dutzende Lennys in den unterschiedlichsten Farben und Mustern abgeliefert. "Wir möchten, dass so viele wie möglich mitmachen", wünscht sich Rebekka Kolle. Abgegeben werden sollen die Täschchen an die fünf Krankenhäuser, in denen junge Krebspatienten aus dem Harz behandelt werden - so in den Kinder-Onkologien in Magdeburg, Halle, Braunschweig, Göttingen und Hannover. "In der Adventszeit wollen wir sie mit weiteren gesammelten Spenden verteilen", sagt die Initiatoren.
Wer mitstricken oder mithäkeln möchte, kann die Lennys am Vereinssitz in der Wernigeröder Feldstraße abgeben. "Wir holen sie aber auch gern ab", ergänzt Vereinschef Avery Kolle. Zu beachten ist, dass die Beutel aus Wolle sein sollten. Die Taschen sind etwa zwölf Zentimeter lang und rund sieben Zentimeter breit. Sie können alle Muster und Farben haben, die Kordellänge sollte 80 Zentimeter betragen.
www.verein-fuer-krebskranke-kinder-harz.de
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Der Tunnel kommt doch ....! Die Typen vom BUND (die noch auf Kosten der Steuerzahler agieren) machen die ganze Thematik TUNNEL um das doppelte teurer. Das diese "Fraktion" nicht endlich beiseite geschoben wird, ist mir unverständlich. Was ist das bloß für eine Gesellschaft ?! Zu DDR-Zeiten war dieser tunnel im Gespräch, weil er gebraucht wurde und gebraucht wird. Nur mit dem Unterschied, die DDR hatte kein Geld. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen die Sache durchziehen !
Vergesst die inzwischen verschwundenen Museen nicht! Da gehen große Kostbarkeiten verloren - wie im Fall des in Sachsen-Anhalt einmaligen und großen Natur- und Völkerkunde-Museums "Julius Riemer" in Wittenberg. Das hat inzwischen geschlossen und es steht in den Sternen, ob es je wieder in annähernd der Größenordnung zu sehen sein wird wie bisher. Siehe auch www.riemer-museum.de - die Webseite der Bürgerinitiative, die versucht, das Museum zu retten. Dort gibt es auch eine Fotogalerie (im Aufbau) über die breit gefächerte Sammlung kostbarer und kostbarster Zeugen der Entwicklung des Lebens und vor allem der Menschheitskultur.