Wie geht es weiter im Kurpark? Diese Frage stellen sich viele Benneckensteiner. Bei einer Vor-Ort-Begehung wurden jetzt erste Schritte für die Umgestaltung besprochen.

Benneckenstein (jko/jmü). Die Frage nach dem Fortgang der Kurparkumgestaltung ist in den letzten Wochen häufig gestellt worden. Und zwar von Einwohnern, denen der Park am Herzen liegt und vor allem von jenen, die dem Spendenaufruf des Bürgermeisters bereits gefolgt sind und nun Fortschritte sehen möchten. Eine Teilantwort gab es während einer Kurparkbegehung, zu der Bürgermeister Hans-Herbert Schulteß den projektbetreuenden Gärtner Marco Müller aus Ellrich sowie einen Vertreter des städtischen Bauhofs und einige Ortschaftsräte eingeladen hatte.

Grundsätzlich werde die Herstellung des Rhododendrongartens keine Sache von wenigen Jahren, geschweige denn Monaten sein, erklärte Marco Müller. Mit dessen Empfehlung, "geduldig zu sein und mitzuhelfen", möchte der Ortsbürgermeister sich jedoch nicht gern abfinden. Hans-Herbert Schulteß dringt darauf, dass es im Park sichtbar vorwärts geht. Die Erwartungen seien bisher nicht erfüllt worden, weder bei den Planierungen der Flächen noch bei den Pflanzungen. Allein die bisherige Spendenbereitschaft der Benn-eckensteiner habe ihn sehr erfreut, so der Bürgermeister. An ihr erkenne er, dass man einen erfreulich regen Anteil nimmt an der Gestaltung des künftigen Baurat-Schmidt-Gartens.

Müller empfahl, zuerst die Flächen und Wege herzustellen, danach sollten im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten etwa ein Dutzend Bäume als Sichtschutz bzw. zu Sichtachsen gesetzt werden. Erst danach könne die Kleinbepflanzung erfolgen. Allerdings sei für ihn vorstellbar, dass bereits im Sommer ein Teilbereich soweit hergestellt sein könne, dass die ersten Spender dort ihre Gehölze pflanzen könnten.

Vor dem Giebel der Kaufhalle sollen drei Sumpfeichen gepflanzt werden und entlang der Privatgrundstücke eine Baumreihe vornehmlich aus Birken. Was die Beaufsichtigung der Arbeiten angehe, so sollte diese laut Müller vorrangig von der Arbeitsfördergesellschaft Harz (AFG) und dem Bauhof besser wahrgenommen werden. Er stellte in Aussicht, die vom Frost geschädigten Rhododendrongehölze zu ersetzen. An der Konzertmuschel betrifft das immerhin fast die Hälfte der zwanzig im Herbst gesetzten Büsche.

Die nächste Antwort auf die Frage, wie es im Kurpark weitergeht, kann zur Ortschaftsratssitzung am Donnerstag, 27. Mai, beantwortet werden. Dann nämlich wird laut Tagesordnung ein erster "grober Pflanz- und Wegeplan" vorgelegt und erläutert.