Überall im Land kommen in diesen Tagen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren zusammen, um eine Bilanz des vergangenen Jahres zu ziehen. In Angern trug Wehrleiter Lutz Homuth den Rechenschaftsbericht vor.

Angern l Sieht man von zwei Fehlalarmierungen und den Hochwassereinsätzen ab, war 2013 ein recht ruhiges Jahr für die Angeraner Feuerwehrleute. "Wir waren bei einem Ödlandbrand am Johannenhof, einem Waldbrand und bei einem Verkehrsunfall in Sandbeiendorf gefordert", erinnerte Lutz Homuth an das Einsatzgeschehen.

Fünf Tage lang beim Hochwasser gefordert

In den dramatischen Hochwassertagen im Juni mussten die Brandschützer aus Angern insgesamt fünfmal ausrücken, um Menschen, Tiere und Sachwerte zu sichern sowie die Hochwasserhelfer zu unterstützen. "Insgesamt betrug die Zahl der eingesetzten Kräfte 92. Das bedeutet bei fast 39 Stunden eine Einsatzzeit von 26 Minuten je Kamerad", rechnete Lutz Homuth vor. Verbandsgemeindewehrleiter Egbert Fitsch, selbst Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Angern und Bürgermeister, lobte nicht nur das große Engagement der Kameraden bei Einsätzen und Ausbildung, sondern auch die gute Nachwuchsarbeit. Dafür zeichnet Maik Schröder verantwortlich, der im vergangenen Jahr auch Verbandsgemeinde-Jugendwart wurde.

Neben den normalen Ausbildungstagen gab es im vergangenen Jahr eine Atemschutzübung sowie eine Schulung im Digitalfunk.

Auch aus dem Gemeindeleben ist die Arbeit der Feuerwehrleute nicht mehr wegzudenken. So beteiligten sie sich an den Traditionsveranstaltungen wie Volleyballturnier oder Volkssporttag, sicherten das Kitafest ab, luden zum Osterfeuer ein oder vertraten Angern beim Schlauchbootrennen der Heinrichsberger Feuerwehr.

Die Kameradschaft innerhalb der Wehr wird intensiv gepflegt. Dazu tragen gemeinsame Fahrten, ein Preisskat und ein Kameradschaftsabend bei.

Um der Öffentlichkeit einen Einblick in ihre verantwortungsvolle ehrenamtliche Tätigkeit zu geben, planen die Feuerwehrleute um Lutz Homuth für dieses Jahr einen Tag der offenen Tür.