Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Angern zogen am Sonnabend auf ihrer Jahreshauptversammlung eine Blanz des Einsatzgeschehens im vergangenen Jahr. Viermal musste die Feuerwehr ausrücken.

Angern. Im Vergleich zu den Vorjahren mit sieben beziehungsweise acht Einsätzen verlief das Jahr 2010 für die Angeraner Feuerwehrleute relativ ruhig. Sicherlich auch ein Ausdruck der guten vorbeugenden Brandschutzarbeit. Neben den planmäßigen Ausbildungen nahmen die Kameradinnen und Kameraden aus Angern auch an Ausbildungsterminen und Übungen des Katastrophenschutzzuges teil.

Darüber hinaus gab es noch zahlreiche weitere Termine, die die Kameradschaft förderten oder bei denen Veranstaltungen in der Gemeinde unterstützt wurden. "Dazu zählen unsere Braunkohlwanderung, das Volleyballturnier, das Osterfeuer, unser Kameradschaftsabend oder die Absicherung des Fackelumzuges", zählte Wehrleiter Lutz Homuth nur einige Aktivitäten auf.

Gerätewart Ralf Brand ging in seinem Bericht auf die unbefriedigende Situation mit dem Mannschaftstransportwagen (MTW) ein. "Nicht nur der hohe Kraftstoffverbrauch, sondern auch Getriebe und Motor verursachten enorme Kosten und Ausfallzeiten", regte er eine dringend notwendige Ersatzbeschaffung an.

Egbert Fitsch nahm in Doppelfunktion an der Jahreshauptversammlung teil. Als stellvertretender Bürgermeister von Angern bedankte er sich bei allen Kameradinnen und Kameraden für die gezeigte Einsatzbereitschaft sowie bei den Lebenspartnern für das Verständnis.

Als Verbandsgemeindewehrleiter kündigte er an, dass es in diesem Jahr drei Großübungen in der Verbandsgemeinde Elbe-Heide geben werde, an denen möglichst alle der 18 Feuerwehren teilnehmen sollen.

Eingehend auf die Hochwasserlage an Elbe und Ohre berichtete Egbert Fitsch, dass die Wasserstände rückläufig seien, das größte Problem derzeit aber das Drängwasser in Heinrichsberg sei. Ab Mittwoch werde es einen Einsatz der Feuerwehr zum Abpumpen geben.