Auf dem Weg zum elften Titel "Umweltschule" wurden in Walternienburg die diesjährigen Projekte vorgestellt.

Walternienburg l Ein Jahr ist es schon wieder her, seit die Grundschule Walternienburg ihre Arbeit präsentierte, um zum zehnten Mal mit dem Titel Umweltschule ausgezeichnet zu werden. Die Ehrung gab es im Oktober. Nun ist schon wieder ein Schuljahr voller Umweltarbeit fast vorbei und die kleine Grundschule auf gutem Weg zum elften Titel. Am vergangenen Freitag wurde präsentiert, was in diesem Schuljahr an Projekten zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit bearbeitet wurde.

Zum einen geht es um die Fortsetzung dessen, was seit Jahren an der Schule Normalität ist: Klassenregeln, Mülltrennung, Ordnung und Sauberkeit, Papiersammlung, die Pflege des Schulgartens und besonderer Objekte wie Fühlstrecke, Biotop, Kräuterstern oder Insektenhotel, das gerade ein neues Gerüst bekommen hat. Ins Konzept passen aber auch die Streitschlichter, die es seit neuestem an der Schule gibt.

Bei der Umsetzung all der genannten Dinge, die die Schule ausmachen, sind alle Klassen beteiligt, denn alleine wäre das alles für die neunköpfige Umweltgruppe unter der bewährten Leitung von Waltraud Northe nicht machbar.

Womit man sich zum anderen in diesem Schuljahr beschäftigte, war das Wasser. "Wir wollen keine Wüste - Wasser überall" stand in großen Lettern an der Tafel. Dann waren die Schüler an der Reihe vorzustellen, was es mit dem Wasser auf sich hat. Nils erklärte, wie sich das Wasser auf der Welt zusammensetzt, Tim den Kreislauf des Wassers, Jette, was man mit Wasser alles machen kann. Große Poster waren entstanden, und in kleinen leicht nachvollziehbaren Experimenten hatten sich die Kinder noch mehr Wissen erarbeitet.

Ganz praktisch sind außerdem noch zwei Vogeltränken als Objekte im Schulgarten hinzugekommen. Die 3. und 4. Klasse sorgen dafür, dass auch immer Wasser darin ist. Vom Weidentipi aus lassen sich ganz wunderbar die Vögel an der Tränke beobachten.

"Für unsere Schule ist das Umweltthema ein Muss", sagte Schulleiterin Sigrid Kratky, die aber auch weiß, dass es in jedem Jahr aufs neue großes Engagement von allen, aber in erste Linie von Waltraud Northe erfordert. Auch der Walternienburger Ortsbürgermeister und ehemaliger Schulleiter Heinz Reifarth ließ sich die Präsentation nicht entgehen. "Ich staune, was hier jedes Jahr und in welchem Umfang passiert," war er begeistert.

 

Bilder