Hohenziatz l Morgen müssen wir uns fragen, ob wir auch wirklich all unsere guten Vorsätze für das Jahr 2014 umgesetzt haben. Zwei, die diese Frage sicher mit Ja beantworten können, sind Christian Raab aus Hohenziatz und Marko Heinrich aus Gommern. Die beiden Sportler hatten am Nikolaustag an einem der härtesten Extrem-Hindernisläufe Deutschlands teilgenommen. Ihr guter Vorsatz war es, bei dem "Getting tough Race" in Rudolstadt das Ziel zu erreichen, und das in einer Zeit unter drei Stunden.

Dieses Vorhaben ist weitestgehend gelungen. Nach 2 Stunden, 58 Minuten und 30 Sekunden erreichte Christian Raab das Ziel und wurde damit 309 von über 2200 Teilnehmern. Mit 3 Stunden, 15 Minuten und 52 Sekunden blieb der eigentlich schnellere Marko Heinrich wegen einer Erkältung nur knapp hinter den selbstgesteckten Erwartungen zurück und wurde 517.

Auf 23 Kilometern 1000 Meter Höhenunterschied

"Es war die Härte. Nach 300 Metern ging es durch Gräben und den Fluss, ab da war man nass und es ging nur noch bergauf", sagt rückblickend der Hohenziatzer Christian Raab. "Zwischendurch fragt man sich, warum mache ich das eigentlich", so der Sportler weiter. Mit Krämpfen hatte Raab am Ende der 23 Kilometer zu kämpfen, doch ans Aufgeben habe man zu keinem Zeitpunkt gedacht. Die Freude über den Erfolg überwog. "Man lotet seine eigenen Grenzen aus", versuchen die Extremspöortler eine Erklärung, warum sie sich diesen harten Wettkampf antun und dafür 80 Euro Startgebühr zahlen. Fest steht wohl schon jetzt: Beim "Getting Tough 2015" ist man in Rudolstadt sicher wieder mit dabei.

www.gettingtough-race.de

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