Von Helmut Rohm

Berlin/Zerbst l In Zusammenarbeit mit der neu gegründeten Zerbster Kunstgalerie farbra ars und dem Internationalen Förderverein "Katharina II." Zerbst zeigt das Russische Haus für Wissenschaft und Kultur in Berlin eine Ausstellung der Künstlerin Elena Orlova-Afinogenova.

Die Ausstellung ist noch bis zum 14. April zu sehen. Die aus St. Petersburg stammende Malerin hatte im vergangenen Jahr ihre Arbeiten auch in den vom Katharina-Verein genutzten Räumlichkeiten im Zerbster Schloss präsentiert. Es war zugleich ein Beitrag zum 20-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Zerbst und Puschkin/St. Petersburg. Einen Schwerpunkt im Schaffen von Elena Orlova-Afinogenova nehmen unter anderem Bilder der Zarenfamilie Romanov ein, die auch im städtischen Museum Puschkin hängen. Ansonsten kann sie auf internationale Personalausstellungen verweisen und weiß ihre Werke in Privatsammlungen, Galerien und Museen auf der ganzen Welt. Nun freut sich die Künstlerin, einen Querschnitt ihres Schaffens "im Zentrum von Berlin zeigen zu können" und unterstreicht bei der Vernissage auch die besondere verbindende Rolle, die Kunst und Kultur gerade auch in der aktuellen Zeit zukommt. Neugierig machen Galeristin und Vereinsvorsitzende Tatyana Nindel und Elena Orlova-Afinogenova auf ein weiteres aktuelles Projekt.

Die Künstlerin arbeitet an einem Bildnis der Anhalt-Zerbster Prinzessin Sophie Auguste Friederike, der späteren russischen Zarin Katharina II. Es soll noch in diesem Jahr fertig gestellt werden und einen öffentlichen Platz in Zerbst bekommen.