17 Mädchen und Jungen aus Loburg, Leitzkau und Gommern unternahmen eine Reise in die Lutherstadt Wittenberg als Vorbereitung zu ihrer Konfirmation.

Loburg. Die 14-Jährigen bereiten sich zurzeit auf das Fest ihrer Konfirmation vor. In den einzelnen Kirchengemeinden werden sie dabei in den Kreis der Gemeinden aufgenommen.

Während des zuvor durchgeführten Religionsunterrichtes befassten sich die jungen Christen natürlich mit der Rolle Martin Luthers, beschreibt der Loburger Pfarrer Georg Struz. Der Reformator gilt als Mitgebründer der heutigen evangelischen Kirche.

Und wo könnten heutige angehende Jugendliche sich besser über das Wirken des Reformators informieren als in Wittenberg selbst? Deshalb führte der Weg in die nahegelegene Stadt. "Sie atmet auf Schritt und Tritt große Geschichte. Sie war nicht nur lange Zeit Universitätsstadt, sondern beherbergte Persönlichkeiten wie Luther, Melanchthon, Cranach und viele mehr", erklärt Pfarrer Georg Struz.

Ausführlich informierten sich die Jugendlichen im Lutherhaus bei einer Führung über das Leben des Mannes, der wie kaum ein anderer die Kirche geprägt hat. Praktische Angebote gab es dabei für die Mädchen und Jungen auch. Sie konnten beispielsweise ausprobieren, mit einer Feder zu schreiben. Nach etwas Übung gelang den Kindern das Schreiben schnell. Auch wenn sich heute kaum noch jemand vorstellen kann, mit Tinte und Gänsefeder etwas zu Papier zu bringen. Bei einer Stadtrallye mussten sich außerdem die Konfirmanden Wissen über die Stadt selbst erarbeiten. Und auch einen Spielfilm über den großen Reformator gab es während des dreitägigen Ausfluges. Gut gewappnet können die Jugendlichen nun ihrer Konfirmation gelassen entgegensehen. "Sie haben sich tiefgründig mit der Kirchengeschichte beschäftigt und kennen sich gut darin aus", meint Pfarrer Georg Struz.

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