Ladeburg. Wenn vom 9. bis zum 11. April, also am kommenden Wochenende, das historische Biwak zur Erinnerung an die Ereignisse von 1813 in der Region um Ladeburg bis Möckern diesmal in Dannigkow stattfindet, dann gehören auch traditionell die Kranzniederlegungen an den Gedenksteinen in den Ortschaften dazu. In Ladeburg wird die Kranzniederlegung am Sonnabend, dem 10. April, um 9. 30 Uhr durchgeführt. Die Truppen marschieren durch das Dorf bis zum Gedenkstein. Der Ladeburger Ortsbürgermeister Manfred Marwitz hofft, dass wie in den vergangenen Jahren wieder viele Ladeburger Bürgerinnen und Bürger daran teilnehmen werden.

Marwitz informierte den Ortschaftsrat bei der jüngsten Sitzung über den schlechten baulichen Zustand des Gedenksteins. Am Stein treten starke Risse auf. Es platzt Material ab. Die Witterungsbedingungen haben das ihrige getan. " Um den Stein auch für spätere Generationen zu erhalten, besteht hier in der Sanierung dringend Handlungsbedarf ", sagte Marwitz.

Die ersten Schritte seien bereits getan, ließ der Ortsbürgermeister wissen. In Zusammenarbeit mit dem Bauamt in Gommern sowie den Ortsbürgermeistern der Orte Vehlitz und Dannigkow werde derzeit nach Möglichkeiten gesucht, um im Vorfeld der 200-Jahrfeier der Schlachten von 1813 die Gedenksteine zu sanieren und in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.

Der Ladeburger Gedenkstein war einst ein Geschenk des Barons von Münchhausen an den Ladeburger Kriegerverein gewesen. Zirka 1, 5 Tonnen hat das Fundament zu tragen. Das droht auseinander zu brechen.

Das nächste Biwak der historischen Darstellungstruppen soll im Jahr 2014 wieder in Ladeburg stattfinden. Es soll in die Feierlichkeiten zum 875-jährigen Jubiläum der Ortschaft eingebunden werden.

Zum diesjährigen Biwak sind alle Interessierten nach Dannigkow eingeladen. Am 10. April kann jeder ab 14 Uhr beim Lagerleben live dabei sein. Um 15 Uhr gibt es bei einem Straßengefecht eine Vorführung der historischen Vorderladerwaffen.