
Die Umstellung der Ablesung der Stromversorgung Zerbst nutzen anscheinend Abzocker, um Zerbstern an der Haustür neue Stromverträge aufzuschwatzen. Eine Internet- und Telefon-Flatrate gibt es dann auch noch dazu.
Zerbst l Die Stromversorgung Zerbst stellt in diesem Jahr ihren Ablesungszeitraum um. War bisher das Stadtgebiet unter- und die Ablesung der einzelnen Gebiete aufs Jahr verteilt, sollen nun die jeweiligen Zählerstände im gesamten Stadtgebiet bis Ende des Jahres abgelesen sein.
Diesen Umstand scheinen Abzocker bereits seit mehreren Wochen zu nutzen, um Einwohnern direkt an der Haustür neue Stromverträge anzubieten.
"Uns sind mittlerweile mehrere Fälle bekannt, in denen anscheinend gezielt ältere Bewohner an der Haustür angesprochen wurden und werden", erklärt Jürgen Konratt, Geschäftsführer der Stromversorgung Zerbst. An sich ist dies rechtlich nicht strafbar, wenn auch in einer Grauzone anzusiedeln. Zwar ist die Stromversorgung Zerbst nicht verantwortlich für Werbungsversuche anderer Anbieter in Zerbst. Doch bei dieser Masche wird "ausdrücklich mit unserem Namen geworben", so Konratt. Schließlich habe man auch eine moralische Verantwortung.
An der Haustür wird ein Vertrag angeboten, auf dessen Kopfbogen mit dem Verteilnetzbetreiber "Stromversorgung Zerbst" geworben wird. Mehr noch: Die Vertreter stellen sich mit dem Hinweis vor, dass sie von der Stromversorgung Zerbst kämen. "Dabei haben wir damit nichts zu tun", betont Konratt. Dieser Verweis auf dem Vertrag sei lediglich rein technischer Natur. Darauf wiederum wird, sagen Betroffene übereinstimmend, nicht verwiesen. Für den Verbraucher bleibt die Annahme, das dies ein Vertrag über Leistungen der Stromversorgung Zerbst sei. Auch wird davon berichtet, dass die Vertreter nach Kontoauszügen fragen, um die Höhe des letzten Abschlages einsehen zu können. Damit erschleichen sie sich die Kontodaten der Betroffenen. Und das sind vor allem ältere Mitbürger. Geradezu gezielt scheinen die Abzocker die Straßenzüge durchzuarbeiten, in denen viele Senioren wohnen: Aus der Fuhrstraße, Breitestein, Wegeberg und anderen Straßen in Zerbst Nord sind Fälle bekannt.
Zusätzlich zum Stromvertrag ist mehreren Betroffenen auch eine Internet- und Telefonflatrate verkauft worden. "Allerdings sind unserer Auffassung nach die Verträge rechtlich in Ordnung", sagt Detlef Schrickel von der Stromversorgung Zerbst. Die Betroffenen unterschreiben eine ausführliche Belehrung, einen 24-Monatsvertrag durch den sie 100-prozentigen Ökostrom beziehen, die besagte Flatrate und den Verzicht auf ihr Widerspruchsrecht - insgesamt machten das bis zu sechs Unterschriften. "Geworben wird mit sehr günstigem Strom, aber mit der Unterschrift legen sie sich auf Ökostrom fest. Das Teuerste, was es gibt", fügt Schrickel hinzu.
Das Abschlusszeugnis liegt in den Händen, doch bis zum Ausbildungsstart dauert es noch einige Monate - oder man weiß immer noch nicht, wo die berufliche Zukunft hingehen soll... weiterlesen
Zerbst l Bürgermeister Helmut Behrendt (FDP) hat ein Foto mitgebracht, von der Eröffnung der 1. Gewerbefachausstellung (Gfa) in Zerbst im Jahr 1991... weiterlesen
Rosian l Am bevorstehenden Wochenende feiern die Rosianer das 100-jährige Bestehen ihres Sportvereines SG Rosian. Die 100 Jahr-Feier soll kein rein sportliches Ereignis sein, sondern mehr in Richtung Dorffest ausgelegt sein... weiterlesen
Mit einem Protestmarsch haben zahlreiche Bürger gegen die geplante Auslassung des Jütrichauer Bahnhaltepunktes demonstriert. Und das wird nicht die letzte Aktion gewesen sein... weiterlesen
![]() |
Züchter von Meerschweinchen haben in Zerbst ihre besten Tiere der Öffentlichkeit präsentiert. weiterlesen
Letzter Schultag der Abiturienten des Zerbster Gymnasiums Francisceum. Hier klicken für die Bilder. weiterlesen
Magdeburg l Der Mann, der am 9. November 2007 gegen 17 Uhr einer Sparkassenmitarbeiterin in der... weiterlesen
Der Tunnel kommt doch ....! Die Typen vom BUND (die noch auf Kosten der Steuerzahler agieren) machen die ganze Thematik TUNNEL um das doppelte teurer. Das diese "Fraktion" nicht endlich beiseite geschoben wird, ist mir unverständlich. Was ist das bloß für eine Gesellschaft ?! Zu DDR-Zeiten war dieser tunnel im Gespräch, weil er gebraucht wurde und gebraucht wird. Nur mit dem Unterschied, die DDR hatte kein Geld. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen die Sache durchziehen !
Vergesst die inzwischen verschwundenen Museen nicht! Da gehen große Kostbarkeiten verloren - wie im Fall des in Sachsen-Anhalt einmaligen und großen Natur- und Völkerkunde-Museums "Julius Riemer" in Wittenberg. Das hat inzwischen geschlossen und es steht in den Sternen, ob es je wieder in annähernd der Größenordnung zu sehen sein wird wie bisher. Siehe auch www.riemer-museum.de - die Webseite der Bürgerinitiative, die versucht, das Museum zu retten. Dort gibt es auch eine Fotogalerie (im Aufbau) über die breit gefächerte Sammlung kostbarer und kostbarster Zeugen der Entwicklung des Lebens und vor allem der Menschheitskultur.