Magdeburg (rr). Ein neues Konzept für die Magdeburger Meile der Demokratie haben Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) und das Bündnis gegen Rechts am Montag vorgestellt. Trümper rief die Magdeburger auf, dort am kommenden Sonnabend, 18. Januar, gegen den Aufmarsch von Neonazis zum Jahrestag der Zerstörung Magdeburgs Gesicht zu zeigen.

Neu in diesem Jahr: 15 "Meilensteine" – kleinere Veranstaltungen in den Stadtteilen – sollen den Rechtsextremen am Sonnabend in Magdeburg zusätzlich öffentlche Plätze für ihren jährlichen Aufmarsch streitig machen. Ebenso wie die 6. Meile der Demokratie in der Innenstadt. Das kündigte das Magdeburger Bündnis gegen Rechts auf einer Pressekonferenz im Rathaus an.

Außerdem werde es erstmals eine Auftaktkundgebung für die "Meile" auf dem Willy-Brandt-Platz vor dem Magdeburger Hauptbahnhof gegeben. Damit solle auch dieser Platz "besetzt" werden, damit er als Treffpunkt für den Aufmarsch der Rechtsextremen nicht mehr genutzt werden könne, erklärte Ordnungsbeigeordneter Holger Platz als Vertreter der Stadt Magdeburg.

Auf der 6. Meile der Demokratie erwartet die Besucher am Sonnabend von 12 bis 18 Uhr auf dem Breiten Weg ein vielfältiges Angebot auf Bühnen sowie zahlreichen Ständen zwischen Altem Markt und Hundertwasserhaus. Das Programm der "Meilensteine" in den Stadtteilen werde dem der Innenstadtmeile ähneln, hieß es vom Bündnis gegen Rechts.

Komplettes Programm und weitere Infos: www.meile-der-demokratie.de