Magdeburg l Beim Blick in das Wohnquartier sowie in die Vereinbarung zwischen Stadt und Wohnungsunternehmen, Versorgungsunternehmen und Magdeburger Verkehrsbetrieben (MVB) tun sich Parallelelen zum Umbau des Stadtteils Neu-Olvenstedt auf. Auch hier im Sudenburger Wohngebiet bestimmen Mehrgeschosser im industriell gefertigen Wohnungsbau den Anblick. Wie im Westen der Stadt besteht auch hier der Umbau aus Maßnahmen wie Abrissen und Rückbauten der Wohnblöcke, die bis zum Jahr 2020 über das Förderprogramm "Stadtumbau-Ost" erfolgen sollen.

Sieben Wohnblöcke sollen in den kommenden Jahren komplett weichen (siehe beigefügten Infokasten), um die städtebauliche Aufwertung der Friedenshöhe weiter voranzutreiben, wie es in einer Mitteilung der Stadt beschrieben wird. Zu einem hochwertigen und nachgefragten Wohnquartier soll der Teil von Sudenburg entwickelt und zukunftsfähig gestaltet werden. Vor zwei Jahren ist die erste Quartiersvereinbarung auf den Weg gebracht worden, die nun von den Partnern aktualisiert wurde. Zahlreiche Wohnungen sind bislang "vom Markt genommen" worden, wie es umschrieben wird. Weitere Reduzierungen des Wohnungsbestandes sind geplant. Der dominierende Vermieter im Quartier, die Wohnungsbaugesellschaft (Wobau) Magdeburg, begründete einst seine Vorhaben mit dem fehlenden Bedarf - Wohnungen seien nicht mehr vermietbar gewesen. In Abstimmung mit der Stadt sind bereits ein Drittel der 1200 Wobau-Wohnungen gewichen.

Wie in Neu-Olvenstedt bereits erfolgreich umgesetzt, ist auch im Sudenburger Quartier die Vermarktung von Bauland geplant. Mit einer Eigenheimsiedlung sollen Zuzüge in das Wohngebiet ermöglicht werden.

Die Quartiersvereinbarung ist im Internet einsehbar: www.magdeburg.de/start/bürger-stadt