Magdeburg l Cornelia Pieper, bis Herbst 2013 Staatsministerin im Auswärtigen Amt, stellt sich auf eine neue berufliche Aufgabe ein. Sie soll die Bundesrepublik als Generalkonsulin in Danzig vertreten. Davor, betont sie gegenüber der Volksstimme, stünde jedoch noch der Wahlkampf zu den Europa- und Kommunalwahlen am 25. Mai, auf den sie sich gegenwärtig voll konzentriere.

Das Angebot des Außenministers betrachtet die studierte Polnisch-Dolmetscherin als Anerkennung für ihren Einsatz bei der Ausgestaltung der deutsch-polnischen Beziehungen in den vergangenen Jahren. "Ich sehe es als Herausforderung an, die Beziehungen zum Westen und Osten des Landes bis hin zur russischen Enklave Kaliningrad auszubauen", erklärt Pieper und verweist darauf, dass bisher der Osten und die Hauptstadt Polens im Blickpunkt deutschen Interesses gestanden hätten. In der zweiten Jahreshälfte könnte sie den Job antreten.

Mit der Politik in Sachsen-Anhalt ist es für sie dann vorbei: "Für die nächste Landtagswahl muss die FDP ein neues Team aufbauen", so Pieper.