Magdeburg (st) | Hoher Wellengang hat das Kentern eines Bootes des Technischen Hilfswerkes (THW) bei einer Übungsfahrt auf der Elbe verursacht, bei der im vergangenen November zwei junge Frauen ertrunken waren. Ein Fremdverschulden liege nicht vor, teilte die Staatsanwaltschaft Magdeburg am Donnerstag der Volksstimme mit. Hinweise auf eine Straftat gebe es nicht, das Ermittlungsverfahren werde deshalb eingestellt. Eine 23-jährige THW-Helferin aus Magdeburg und eine 24-Jährige aus Rüsselsheim (Hessen) wurden demnach am 23. November 2013 beim Kentern unter das Boot gedrückt und konnten sich nicht mehr retten. Mehr als 800 THW-Helfer aus dem ganzen Bundesgebiet hatten am 16. Dezember bei einer bewegenden Trauerfeier im Magdeburger Dom Abschied von den beiden jungen Frauen genommen.