Den Wettbewerb "Jugend debattiert" gibt es seit zehn Jahren. Er wird auf Initiative des Bundespräsidenten von verschiedenen Stiftungen gemeinsam an Schulen organisiert. Gefördert wird die sprachliche und politische Bildung.

Bundesweit nahmen in diesem Jahr 175000 Schüler, über 7000 Lehrer an knapp 1000 Schulen teil. Aus Sachsen-Anhalt kamen 2950 Schüler und 118 Lehrkräfte an 27 teilnehmenden Schulen.

Der Wettbewerb wird jeweils vom Dezember bis Juni zunächst an Schulen, dann in Regionalverbänden der teilnehmenden Schulen, auf Landes- und schließlich auf Bundesebene ausgetragen. Das Finale des Bundeswettbewerbs findet traditionell in Berlin in Anwesenheit des Bundespräsidenten statt.

Es gibt bundesweit 131 Regionalverbände. Sachsen-Anhalt ist in vier Regionalverbände aufgeteilt. Bereits ab der 5. Klasse können sich die Schüler im Debattieren schulen. Die Teilnahme am Bundeswettbewerb ist in zwei Altersklassen möglich: Klasse 8 bis 10 und Klasse 10 bis 13.

Benjamin Hilprecht, Schüler der 11. Klasse am Dr.-Frank-Gymnasium in Staßfurt, hat den diesjährigen Bundeswettbewerb in der Gruppe 10. bis 13. Klasse gewonnen. Er setzte sich im Finale am Schluss unter vier Teilnehmern durch. Sein Debatten-Thema war die Frage, ob in Berlin ein zentrales Denkmal für die Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft errichtet werden soll.