Magdeburg | Ob 1234 oder 12345, für Hacker sind solche Zahlenkombinationen leicht zu knacken. Wer außerdem für Facebook, E-Mail-Dienst, Paypal und Co. immer das gleiche Passwort verwendet, macht es Dieben noch leichter, an persönliche Daten zu kommen und damit im Internet einzukaufen - auf Kosten des Nutzers.

Aus diesem Grund gibt die Verbraucherzentrale Tipps für ein sicheres Passwort: Ein gutes Passwort sollte mindestens Zwölf Zeichen lang sein und aus großen und kleinen Buchstaben bestehen. Zahlen und Sonderzeichen machen es Hackern zusätzlich schwer, das Passwort zu knacken. Das gilt jedoch nicht für Namen, Geburtstage oder ähnliches. Je sensibler die zu sichernde Seite, wie beispielsweise beim Online-Banking, desto sorgfältiger sollte das Passwort gewählt werden.

Tricks zum Merken

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfiehlt zusätzlich, ein Passwort-Verwaltungsprogramm anzulegen, wenn Nutzer bei verschiedenen Portalen auch verschiedene Passwörter verwenden. Will man sich ein kompliziertes Passwort lieber merken, statt per Klebezettel an den Bildschirm zu heften, gibt es dafür auch Tricks. Man denkt sich dafür einen Satz aus und nutzt den jeweils ersten Buchstaben für das spätere Passwort. Zum Beispiel: "Morgens putze ich mir meine Zähne drei Minuten lang." Daraus ergibt sich: "MpimmZdMl". Aus der Zahl drei kann man im späteren Passwort dann auch eine richtige Zahl generieren: "MpimmZ3Ml".

Wichtig ist, dass sich der Nutzer das Passwort selbst ausgedacht hat. Außerdem hilft ein regelmäßiges Ändern der Passwörter vor einem Hackerangriff.

Welche Passwörter im Jahr 2014 am meisten geknackt wurden:

1. 123456
2
. password
3. 12345
4. 12345678
5
. qwerty
6. 123456789
7. 1234
8
. baseball
9. dragon
10
. football
11. 1234567
12
. monkey
13
. letmein
14
. abc123
15. 111111
16. mustang
17. access
18
. shadow
19
. master
20
. michael
21
. superman
22. 696969
23. 123123
24
. batman
25
. trustno1