Die Chemikalie ist ein farbloser aromatischer Kohlenwasserstoff, der nach Mottenpulver und Teer riecht. Ausdünstungen erfolgen bereits bei Raumtemperatur . Naphtalin wird als gesundheitsschädlich und umweltgefährlich eingestuft.

Auftreten: Als Quelle der Ausdünstungen gelten teerhaltige Feuchtsperren, Dachpappen und Anstriche wie Steinkohlenteeröl. In Sachsen-Anhalt befand sich das Gift unter anderem bereits im Landesamt für Verbraucherschutz, im Landesrechenzentrum, im Umweltministerium, einer Außenstelle des Finanzministeriums und in einem Finanzamt. Aktuell mussten Räume in einer Schule in Landsberg (Saalekreis) gesperrt werden.

Die Gesundheitsgefahr: Naphthalin kann die roten Blutzellen schädigen und steht auch in Verdacht krebserregend zu sein. Beim Einatmen kann es zu Schleimhautreizungen, Kopfschmerzen und Übelkeit, Erbrechen und Verwirrtheitszuständen führen.