Ein Weihnachtsfest ohne Baum, das wäre wie Zugfahren ohne Schienen, schier unmöglich! In irgendeiner Form findet sich der Weihnachtsbaum in jedem Wohnzimmer. Selbst absolute Puristen holen zum Fest den goldig glänzenden Glitzerschmuck aus seinem Versteck und behängen ihren immergrünen Hausgast damit. So ein bisschen Kitsch gehört ja auch zum Fest dazu.
Schon die Kelten haben am 22. Dezember immergrüne Pflanzen als Symbol für Lebenskraft aufgestellt. Erst im 19. Jahrhundert breitete sich der Weihnachtsbaum, wie wir ihn heute kennen, nämlich als Nadelbaum, über ganz Europa aus. Zunächst nur in der Oberschicht war er später überall beliebt.

Wer die Wahl hat, hat die Qual: Die Suche nach dem richtigen Baum

Gibt man das Stichwort "Weihnachtsbaum" in der bekannten Suchmaschine ein, so erscheinen viele Anzeigen, in denen Menschen ihren gebrauchten Baum abgeben möchten. Das können die, weil sie einen künstlichen Weihnachtsbaum haben, der jedes Jahr ein Top-Baum ist. Leider duften diese Bäume nicht von Natur aus. Weil künstliche Weihnachtsbäume sich in ihrer Optik stark unterscheiden und die meisten Menschen eher einen echt wirkenden Baum bevorzugen, empfiehlt es sich Angebote zu vergleichen. Beispielsweise kann man hochwertige künstliche Weihnachtsbäume bei BalsamHill kaufen.

Wem das mit dem Kunstbaum (noch) nichts ist, der steht vor der Wahl, ob er lieber einen im Topf oder einen für den Christbaumständer haben möchte. Lebendige Bäume sollten nicht allzu lange in unseren warmen Stuben stehen, weil sie ansonsten nach dem Auspflanzen im Garten nicht richtig anwachsen und eingehen. Bei den Bäumen für den Ständer ist die Stehzeit abhängig von der Sorte. Zwischen verschiedenen Nadelbaumarten kann sich beim künstlichen Weihnachtsbaum im Übrigen auch entschieden werden.

Nordmanntanne, Blaufichte oder gewöhnliche Fichte?

Ganz klar, die Nordmanntanne ist eine ziemlich teure Angelegenheit. Sie braucht bis zu 15 Jahre um eine weihnachtsbaumtaugliche Größe zu erreichen. Dafür besticht sie mit einem gleichmäßigen Wuchs und weichen Nadeln. Jeder, der sich zum Schmücken einmal wegen piekender Nadeln Handschuhe anziehen musste, der wird die umgängliche Nordmanntanne zu schätzen wissen.

Wirklich schön, aber etwas günstiger als die Nordmanntanne, ist die Blaufichte. Auch sie ist in Deutschland ein äußerst beliebter Weihnachtsbaum. Ihre Nadeln schimmern, wie der Name schon sagt, leicht bläulich. Allerdings stechen die Nadeln auch stärker. Im Gegensatz zur Nordmanntanne kann eine Blaufichte allerdings nicht nur mit schwerem Baumschmuck behängt, sondern auch mit echten Kerzen geschmückt werden.

Transportiert werden sollte ein Weihnachtsbaum immer im Netz mit der Spitze nach hinten. Damit ist sichergestellt, dass die Äste nicht brechen. Allerdings trocknet der Baum im Fahrtwind aus, sodass er Daheim als erstes Wasser bekommen sollte. Ohnehin muss der Weihnachtsbaum in der Stube auch gegossen werden, damit er länger frisch bleibt. Doch dann steht der ungetrübten Freude an ihm nichts mehr im Wege!