Düsseldorf - Sie gehören zum Sommer dazu : die Wespen, Hornissen und Bienen. Oft werden sie gefürchtet, denn ihre Stiche sind schmerzhaft und können bei einigen Menschen heftige, mitunter sogar lebensbedrohliche allergische Reaktionen hervorrufen. Mit einigen Vorkehrungen können Stiche vermieden werden.

So ist es ratsam, besonders in Grünanlagen und Wäldern lange Kleidung zu tragen, um die Arme und Beine möglichst vollständig zu bedecken. Sie sollten nur nicht in grellen Farben leuchten, denn besonders Gelb und Orange locken Bienen und Wespen an. Auch Barfußlaufen sollte vermieden werden. Hornissen sind zwar größer, aber nicht gefährlicher als Wespen und ihr Stich auch nicht schmerzhafter.

Süße Düfte wie Limonaden, Kuchen, Alkohol oder Parfum locken vor allem Bienen an, während Wespen auch auf deftige Gerüche von gebratenem Fleisch reagieren. Zur Vorsicht gehört, Getränke im Freien nur aus durchsichtigen Gläsern zu trinken.

Wer dennoch gestochen wird, sollte auf keinen Fall kratzen oder reiben, denn das verstärkt meist noch den Schmerz. Bleibt bei einem Bienen- oder Wespenstich der Stachel stecken, ist dieser mit einer Pinzette zu entfernen. Niemals durch Drücken versuchen, ihn zu fassen, denn dadurch verbreitet sich das Gift noch mehr. Den Einstich mit Eiswürfeln, einem kalten nassen Tuch oder verdünntem Alkohol kühlen und das Körperteil möglichst ruhig halten.

Die Stichwunde einer Wespe ist abzuwaschen, weil beim Stich Alarmpheromone freigesetzt werden, die weitere Tiere anlocken. Bei Stichen im Mund-Rachen-Raum Eiswürfel lutschen, kalte Umschläge um den Hals legen und sofort einen Arzt aufsuchen.

Wenn Entzündungen und Fieber auftreten, aber auch bei allergischen Reaktion wie Blasen auf der Haut, Atemnot, kalter Schweiß oder Erbrechen, ist auch sofort ein Arzt zu informieren. Wer von seiner Allergie weiß, sollte immer Medikamente gegen Insektengift dabei haben.